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Zombie Hunters on Bikes – S2, Kapitel 28 – 37

Posted in Allgemein, Bicycle

Der zweite Teil der zweiten Staffel der Zombie Hunters on Bikes. Im ersten Teil waren sieben weitere Kapitel angekündigt, ich habe mich aber verzählt und tatsächlich sind es sogar zehn davon und Hänsel schreibt drei mal in sein Tagebuch. An dieser Stelle spreche ich meiner Schwester Mira Bell meinen tiefsten Dank für das Korrekturlesen aus, sie hat sich tapfer durch die Story gearbeitet, obwohl ihr die viele Gewalt und all das Blut wohl arg zugesetzt haben 😉 Die Englische Version wurde nicht editiert, sondern schlicht durch den Übersetzter gejagt und nur noch geringfügig nachgebessert. Sie folgt im Anschluss an den Deutschen Text.

The second part of the second season of Zombie Hunters on Bikes. The first part announced seven more chapters, but I miscounted, and there are actually ten. Hänsel also writes in his diary three times. At this point, I’d like to express my deepest gratitude to my sister, Mira Bell, for proofreading. She bravely persevered through the story, even though all the violence and blood must have taken its toll on her 😉 The English version wasn’t edited; it was simply run through the translator and only slightly improved. It follows the German text.

Zombie Hunters on Bikes
Achtung:enthält extreme Gewalt und verstörende Inhalte! Nur für Erwachsene!

KAPITEL 28
SHADOW EMPEROR. (17.10.2025)

Bull steht inmitten seiner Werkstatt und starrt missmutig auf zwei große, rechteckige Kunststoffwannen auf dem Boden. Er trägt schwarze Arbeitshosen, einen blauen Kapuzenpulli und darüber die lederne Werkstatt-Schürze. Die wilden Haare sind mit Hilfe eines Gummis am Hinterkopf gebändigt, sein Bart ist heute noch etwas zotteliger als gewöhnlich. Die linke Hand ist in die Hüften gestützt, mit der rechten führt er eine selbstgedrehte Zigarette zum Mund. Die Werkstatt ist randvoll mit Fahrrädern, Fahrradteilen, Werkzeug und Holz. Holz in Balkenform, als Platten, Bretter, Rundhölzer, Keile, gedrechselte Formen, Rahmen … und vor allem ganz viel Staub! Eine dicke Lage Holzstaub liegt über jedem Lenker, Rahmen, Schutzblech, Reifen … auf den Arbeitsflächen … sogar seine Armbrust, die an der Wand hängt, ist voll von dem Zeug  … eigentlich wollte er heute endlich mal ein wenig aufräumen, diese Unordnung mag er nämlich gar nicht leiden, aber so viel zu tun … und dann ist auch noch DAS reingekommen: die beiden Plastikwannen sind voll mit edel aussehenden Schwertern, ähnlich wie Samurai-Schwerter, aber mit gerader Klinge und etwas kürzer. „Bitte einmal Service!“ haben die Idioten von „The Pack“ nur gesagt und ihm den Scheiß auf dem Boden hinterlassen.

Auftritt Hänsel.

„Hey Bull mein Freund, alles klar bei dir?“

„Boah Alter, nix ist klar – schau dir mal an, was Fox und Lupo vom Pack mir da gelassen haben!“, entgegnet Bull und kickt dabei mit dem Fuß gegen eine der Wannen, so dass es scheppert.

„Hui, die sehen doch cool aus!“, meint Hänsel, während er in seine Brusttasche greift, um ein Päckchen Zigaretten daraus hervorzuziehen. Das ganze Päckchen ist von Zombie-Blut getränkt und völlig vermatscht! „Scheiße!“ zischt er, zerknüllt das blutige Päckchen und wirft es in den zum Mülleimer umfunktionierten 20 Liter Olivenöl-Kanister.

„Sind aber nicht cool, das ist der totale Schrott! Und ich darf das jetzt wieder der Führungsetage verklickern! Die Dinger da sind FILM-REQUISITEN, damit kannst du im echten Leben null anfangen …!“

Hänsel versteht es nicht so recht. „Häh?“, fragt er nach.

„Das war die tolle Geheimoperation vom Pack, von der sie schon seit Wochen labern … Lupos Vater war einer der Produzenten von SHADOW EMPEROR (7) und wegen dieser einen Szene mit der simultanen Massenenthauptung meinten die, diese Schwerter wären was ganz Besonderes, also haben sie das Requisitenlager ausgeräumt! Aber das sind Aluklingen, kein scharfer Stahl! Hier, kannst dir eine von mir drehen.“ Bull reicht Hänsel seinen Tabak-Beutel.

„Ha, ha, ha, diese Chaoten! Das gibt nen fetten Anschiss morgen auf der Vollversammlung!“ (Aber da wird noch eine kleine Überraschung auf Hänsel warten.)


KAPITEL 29
VOLLVERSAMMLUNG
(18.10.2025)

Vollversammlung der Zombie Hunters on Bikes. 

Es ist einfach beeindruckend, welch illustre Gesellschaft sich sich hier zu früher Stunde im Hörsaal A versammelt hat. Die Crème de la Crème, die Besten der Besten ihres Metiers. Etwa zwischen 80 und 100 wackere Frauen, Männer und Andere sitzen dicht gedrängt in den halbrund und nach hinten ansteigend angeordneten Sitzreihen, ein paar vereinzelte Scouts haben es sich auf den Treppenstufen bequem gemacht und die französische Equipe, die zu spät gekommen ist, steht oben mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Die Stimmung ist ausgelassen, es wird rege geschwätzt, gescherzt und rumgealbert. Der eine oder andere Papp-Kaffeebecher fliegt unter Gelächter durch die Gegend und man könnte meinen, man sei auf einem Kindergeburtstag und nicht bei der wichtigsten Zusammenkunft der zombiejagenden Zunft. Gerade als die Situation ins völlige Chaos abzugleiten droht, betritt Mecca die Bühne, um sich hinter das Pult des operativen Kommandanten zu stellen. Schlagartig kehrt Ruhe ein. Auch wenn sie diesen Platz, der bislang immer von Sputnik besetzt wurde, heute zum ersten Mal einnimmt, hat jeder einen Heidenrespekt vor ihr und ihre Rolle als Führerin der Truppe wird ohne Ausnahme akzeptiert.

„Also, guten Morgen ihr Satansbraten!“, beginnt sie ihre Ansprache und erntet dafür Applaus und Jubel, denn das war einer der Lieblingskosenamen Sputniks für seine Schützlinge.

„Ok, bevor wir zum eigentlichen Programm kommen, machen wir noch eine kleine Supervision des gestrigen Eisatzes der Crush Crew …“ 

Jubel, Pfiffe, Schreie – Hänsel springt von seinem Platz auf, macht Tanzbewegungen und deutet mit den ausgestreckten Zeigefingern beider Hände auf Hexe, Hana-Chan und Speedy neben ihm. Weitere anfeuernde Pfiffe.

„Hinsetzen, Ruhe jetzt!“, schneidet Meccas Stimme durch das Chaos. 

Sofort setzt sich Hänsel und es wird wieder still.

„Schön, fangen wir mit dem Positiven an: Die Crush Crew hat gestern einen neuen Zombie-Count Rekord aufgestellt!“ 

Anerkennendes Klatschen, Klopfen auf die Tische, Stampfen mit den Füßen. 

„209 in 43 Minuten …“ 

Beeindruckte Stille.

„Und jetzt kommt’s, interessant ist nämlich die Verteilung der Counts: von den 209 entfallen auf Speedy:“ – dramatische Pause – „Zwei!“ 

Buh-Rufe aus dem Publikum. 

„Hexe: Einer!“ 

Erneute Buh-Rufe und Gelächter, Hexe und Speedy schauen verschämt aus der Wäsche.

„Hana-Chan: 103!“ 

Begeisterte Pfiffe und Rufe. 

„Hänsel ebenfalls 103!“

Die Menge tobt, Hänsel und Hana-Chan hüpfen auf und machen High-Five.

„Die beiden teilen sich somit die Führung in der Counts per Mission-Liste“ 

Anerkennender Applaus und Gejohle. 

„Aber vergesst bitte alle nicht Sputniks 30 in 9 Minuten! Das bleibt der wahre Rekord!“ 

Die Menge kocht und fängt an rhythmisch zu gröhlen: „Hou hou hou hou hou…“

„Soo, das war der positive Teil, eine ganze Menge Counts, was? Aber jetzt wollen wir doch mal sehen, wie es überhaupt dazu kommen konnte – 

denn … die Wahrheit ist, ihr habt die Mission total verkackt und zwar alle miteinander!“

Da kommt noch mehr…(8)


KAPITEL 30
HEXE TIME OUT
(20.10.2025)

Hexe braucht dringend mal ne Auszeit. Sich mit Hänsel und Gretel für mehr als ein Jahr das Haus zu teilen war klasse, denn die beiden sind einfach anständige Kids (oder vielmehr junge Erwachsene) und mit den ganzen neuen Leuten hier ist es auch auf eine positive Art sehr aufregend, aber sie ist nun einmal eine Hexe, da läuft das Leben normalerweise etwas anders. 

Man lebt allein in einer Hütte im Wald oder auf einem Berg oder in einer Höhle, vielleicht mit ein paar Tieren zusammen … Katzen und Raben sind besonders beliebt, aber das variiert – sie kannte auch mal eine, die hatte so ne große Eidechse! Wie auch immer, man ist meistens alleine, bis auf gelegentliche Besucher, die es zufällig in die Gegend verschlagen hat, und hat viel Zeit zum „Meditieren“, wie das jetzt genannt wird. Das fehlt ihr, der Trubel ist einfach zu viel – oh Mann, und dann auch noch diese Vollversammlung, die hat das Fass zum Überlaufen gebracht! Daher hat sie sich von Re-Cup 13 Tage Urlaub erbeten und diesen auch ohne Murren erhalten. Hänsel und Gretel ziehen für die paar Tage aus und sie wird das ganze Hexenhaus für sich alleine haben. Gretel wird mit Bunny zusammen den hinteren Teil von Baracke 17 bewohnen und Hänsel kommt bei Bull unter, der hat ein ganzes Haus zusammen mit seiner Familie.

Hänsel und Gretel haben das Haus in picobello sauberem Zustand hinterlassen! Hexe legt sich auf die lange, mit einem weißen Leinentuch bespannte Couch in der Wohnwerkstatt und genießt die Ruhe.



KAPITEL 31
FRÜHSTÜCK
(22.10.2025)

Hana-Chan und Bunny sitzen gemeinsam am Frühstückstisch in der Kantine. Bunny muss plötzlich heftig niesen und schafft es gerade noch, sich die mit dem WAZO-Logo bestickte Serviette vor die Nase zu halten.

„Oh, ah, Entschuldigung, das war heftig!“,  bringt sie nur krächzend hervor, kommt aber rasch wieder zu Kräften.

„Dein Schwert da, ist das ein Erbstück?“, fragt sie und klappt lässig den rechten Zeigefinger hoch, um damit auf das am Stuhl neben Hana-Chan lehnende Katana zu deuten.

Hana-Chan muss einen Augenblick über den Begriff nachdenken. 

Dann: „Ah! Nein, nein, ist neues … aber ganz gut! Beim Kämpfen Katana oft geht kaputt also … historisches viel zu wertvoll! In Japan gibt es viele schöne alte Dinge, aber auch jetzt noch Leute machen altes Handwerk. Hat Bunny-San schon einmal Japan besucht?“

Bunny macht so etwas wie Dehnübungen mit ihrem Oberkörper. „Jaaa, ich war während dem Studium mal in Yokohama und in Kyoto wegen Zen …“ Ihre rechte Hand wandert nach oben hinter ihre Mütze und man kann sehen, wie ihr Gehirn sich bemüht, diese Zeit Revue passieren zu lassen.

Durchsage Einsatzbesprechung …



KAPITEL 32
RÜCKFÄLLIG 
(23.10.2025)

Re-Cup zu Hänsel: „Äh, also Hänsel, was das Rauchen draußen im Zombie-Land betrifft …“

Hänsel: „Ah, oh, die riechen das, oder? Okay, dann lass ich es sein …“

Re-Cup: „Nein, darum geht‘s nicht, das ist kein Problem … Ich meine nur es wäre nett, wenn du vielleicht mal deine Mitstreiter fragen würdest, ob sie auch gerne eine hätten …“

Hänsel: „Ach so, alles klar! Äh, willst du eine?“

Re-Cup: „NEIN, nicht HIER! Das darf Doktor Luis nicht mitbekommen! Deshalb sag ich ja im Zombie-Land … also, äh, vielleicht nachher? Wobei, bei dem Husten, den ich in letzter Zeit habe … mal schauen … “



KAPITEL 33
DIE VENEZIANISCHE GRIPPE
(02.11.2025)

Zwei Wochen nach der Vollversammlung hat die venezianische Grippe das Hauptquartier der WAZO fest im Griff. Weit mehr als die Hälfte der Belegschaft ist vom Virus außer Gefecht gesetzt und zwar quer durch alle Gewerke: radelnde Zombie-Jäger, Piloten, Mechaniker, Wissenschaftler, Mediziner, der Verwaltungsapparat, die Besorgungsabteilung, die Verpflegungs- und Vergnügungseinheit, Kommunikation, Grafik, Finanzen usw.  – alles so gut wie lahm gelegt. Besonders schlimm erwischt hat es die Pilotinnen und Piloten, von den voll ausgebildeten ist niemand einsatzfähig. Und so werden die zusammengewürfelten Zombie Hunter-Teams, welche die allernötigsten Missionen ausführen müssen, von den beiden Azubis Pablo und Kosuke in die heiße Zone geflogen. Die beiden sprechen zwar keine gemeinsame Sprache, scheinen sich aber dennoch bestens miteinander verständigen zu können und der Spaß, den sie bei der Sache haben, ist gleichermaßen groß wie die Angst ihrer Passagiere.

Anders, als man erwarten könnte, ist Doktor Luis‘ Krankenstation mitsamt der beiden hochmodernen Operationssäle nahezu verwaist. Auch hier wurde das Personal nicht von der Krankheit verschont, die wenigen Patienten, die sich trotz der Symptome hergeschleppt haben, schickt man mit Schmerztabletten, Hustensaft und Wärmflaschen wieder nach Hause und zusammenzuflicken ist aus Mangel an Kampfhandlungen im Zombie-Land auch niemand. 

„Ausgerechnet jetzt ist Hexe im Urlaub, wir bräuchten so dringend einen Trank gegen die Grippe!“,  sagt Pfleger X zu Doktor Luis.

„Ach, den Urlaub hat sie sich redlich verdient und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sie etwas hätte ausrichten können. Dieser Virus ist eine Naturgewalt, irgendwie unumgänglich, so wie die Reihenfolge der Jahreszeiten oder dass es nachts dunkel wird. Na ja, in etwa zwei Wochen nimmt der Spuk von selbst ein Ende …“, meint dieser darauf hin. „Komm, lass uns ein Fläschchen Paracodin köpfen!“

—> Die Stelle hier verkaufen wir ganz easy an so einen Hustensaft-Hersteller oder dergleichen. Pharma hat Kohle ohne Ende, also Werbepause!

Bull und Hänsel wollten eigentlich einen drauf machen, sind dann aber zeitgleich krank geworden und leiden nun gemeinsam in Bulls Haus, wo sie von Mama Bull, die sich samt den Baby Bulls zu ihrer Mutter ausquartiert hat, gelegentlich mit heißer Suppe und kalten Umschlägen versorgt werden. Bulls Haus ist wegen des abwechselnd einsetzenden Schüttelfrostes der beiden permanent am wackeln und droht dabei gleichzeitig in Flammen aufzugehen, so hoch ist ihr Fieber, denken die zwei. 

Gretel wollte eigentlich mit Bunny einen drauf machen, doch wenn sie nicht raus zu einem der Noteinsätze muss, darf sie nun stattdessen die Ärmste pflegen! Außerdem ebenso Hana-Chan, welche auch in den „Mädels-Block“ in Baracke 17 gezogen ist. Und diesen unbekannten, abgerissenen Typen mit dem großen Schnurrbart – zu schwach, um seinen Namen zu nennen –, der auf einmal zusammen mit seinem Rad im vorderen Bereich der Baracke auf dem Boden lag. Sie lässt den Wasserkocher nahezu dauerhaft auf Hochtouren arbeiten, um alle ihre Schützlinge mit Tee und heißen Wärmflaschen zu versorgen.

(Später stellt sich der Fremde dann als „Roadmamba“ vor. Gretel ist geschockt und meint „So wie the STREETVIPER?“ (9) worauf hin er sagt „Si, si, si, the STREETVIPER es Numero uno! Mein Held und Vorbild, ich will so sein wie STREETVIPER!“ Da der eklige Nachmacher mittlerweile wieder einigermaßen bei Kräften ist, kickt Gretel ihn aus der Baracke und vom Hof und er ward nie wieder im Hauptquartier der WAZO gesehen).

Speedy wollte eigentlich mit irgendwem einen drauf machen, aber dann sind die alle krank geworden! Er selbst metabolisiert so schnell, dass in seinem Körper kein Erreger eine Chance hat – alles, was reinkommt, wird sofort verbrannt. Ihm ist fade, er fliegt mit raus auf jede Mission und in der Zeit dazwischen umrundet er auf seinem Rad die sichere Zone und sticht dabei wahllos Zombies. 

KAPITEL 34
PORTHOS’ TOD
(xx.xx.xx)

Porthos ist entsetzt: Soll die räudige Zombie-Klaue, die ihm soeben den Kehlkopf aus dem Hals reißt, etwa das letzte sein, das er in diesem Leben spürt? Das kann es nicht sein, er möchte als Sieger sterben! Unter einer schier unmöglich erscheinenden Willensanstrengung schnellt sein Arm mit dem Degen in der Hand nach vorn zu einer letzten Attacke gegen den Unhold. Der perfekte Stoß! Er fühlt wie die Spitze der Klinge aus Damaszener Stahl den Stirnknochen durchdringt, dann das weiche Gewebe des Gehirns – er glaubt auch die Verflüssigung desselben wahrzunehmen – und schließlich noch weiteren, festen Widerstand beim Austritt aus dem hinteren Teil des Schädels. Oh, das tut gut, so kann er gehen!

Porthos ist quasi der „Quoten-Tote“ von Staffel 2. Irgenwen muss es immer erwischen! Doch wie wir am Beispiel des in Staffel 1 ums Leben gekommenen Sputnik gesehen haben, kann ein Character auch unter Zuhilfenahme einer Rückblende erneut seinen Auftritt haben. Möglicherweise sehen wir Porthos und seine Kolleg*innen Zorro, Soli und Geist von den Musketieren wieder in einer kommenden Staffel!



KAPITEL 35
GOLDEN ARROW ENDLICH!
(08.06.2026)

„Kuck mal, da unten läuft ein Faschisten-Zombie!“, sagt Chicken mit Erstaunen in der Stimme, nachdem er sein teleskopierbares Mini-Fernrohr abgesetzt und den Oberkörper in Richtung von Cupid, der charmanten Chefin des Archery Teams, gewandt hat.

Auch Cupid führt nun ihr entspiegeltes Fernglas an die Augen und wirft einen Blick hinunter. „Das ist kein Zombie, das ist ein Mensch!“, stellt sie überrascht fest.

Chicken: „Ha! Sogar die Zombies wollen mit diesem Abschaum nichts zu tun haben!“

Cupid legt das Fernglas ab und dreht den Kopf in Chickens Richtung.

„Wollen wir ihn erlösen?“, fragt sie und hebt dabei ihren ultra-high-tech Composite-Bogen leicht an, um anzudeuten, was sie damit meint.

Chicken ist völlig entsetzt. „Spinnst du?“ 

„Ha ha ha, war doch nur ein Scherz!“, lacht Cupid.  „Ui, jetzt scheint es eh gleich loszugehen!“ Der Platz unten füllt sich mehr und mehr mit Zombies.

„Gib den anderen das Zeichen zum Vorrücken.“

Chicken nutzt den stummen Dienst (10) um dem Rest der Truppe grünes Licht für die Operation zu übermitteln. Dann erhebt er sich geschmeidig vom Boden des Flachdaches, auf dem die beiden ihren Beobachtungsposten eingerichtet haben. 

„Alles klar, ich geh jetzt auf meine Position. Gute Jagd, wir sehen uns später!“, sagt er zu Cupid mit gedämpfter Stimme, um sich dann zum hinteren Teil des Daches und der dort befindlichen Feuerleiter zu begeben.

Cupid antwortet mit zwei ausgestreckten Zeigefingern, die mit samt den Handgelenken in Chickens Richtung kippen, um dann ihre Aufmerksamkeit wieder dem Geschehen auf dem Platz zu widmen.

Keine fünf Minuten nach Chickens Abgang taucht ein weißer Haarball am Ende der Feuerleiter auf, gefolgt von einer schwarz gekleideten Rentnerin mit Bogen und einem Köcher voller Pfeile auf dem Rücken.

„Hey Bingo, da bist du ja. Schieb deinen schrumpeligen Hintern hier rüber!“, begrüßt sie Cupid.

Mit einer Behändigkeit, die man einer alten Frau nicht zutrauen würde, eilt Bingo rasch an Cupids Seite. „Vorsicht, kleine Lady – als ich in deinem Alter war hätte sich dein praller Mond beim Anblick meines Knackarschs vor Scham hinter die Wolken verzogen!“, raunt sie der jungen Cupid zu, während sie in einer fließenden Bewegung Bogen und Köcher vom Rücken gleiten läßt.

„Da hast du wohl recht“, gluckst Cupid. „Zum Glück ist heute von Wolken keine Spur, das wird hilfreich sein.“

„Ja, ein wenig Extra-Licht kann nicht schaden, auch wenn wir die Strahler haben“, pflichtet Bingo ihr bei. „Yabu steht in der Gasse bereit, um loszufahren und Bull ist schon in der Wohnung mit dem Balkon – wir sind startklar.“

„Na, dann warten wir nur noch auf unseren Hauptdartsteller! Sobald er in Pfeil-Nähe ist, gebe ich das Go, Chicken und Frosty knipsen das Flutlicht an, und dann spicken wir das Schweinchen!“ 

Und bald ist es auch so weit: Umgeben von einem Rudel Zombie-Hunde tritt ein groß gewachsener Untoter mit einem Eimer auf dem Kopf durch ein Loch in der Mauer auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes. Die anderen Zombies wahren respektvollen Abstand vor ihrem Meister, der seinen Kopf von links nach rechts über die Menge wandern lässt. 

„Ich werd verrückt, die Sau trägt nen Helm!“, quietscht Cupid. „Also, wenn es noch einen Beweis dafür gebraucht hat, dass die Lords intelligent sind, dann ist er das! Und ne Christiano Dulci Gabba Gabba Jogginghose … würg!“

„Das ist ein 15-Liter-Kohle-Eimer aus Stahlblech mit Löchern für die Augen drin“, bemerkt Bingo. „Wir sollten ihm auch ein, zwei Pfeile drauf setzen, damit er keinen Verdacht schöpft. Aber nicht Bull mit seiner Armbrust, der Bolzen könnte durchgehen und dann wäre alles umsonst gewesen …“

„Ok, ich gebe das durch … Bestätigt! … Also GO GO GO!“

Auf einen Schlag wird die ganze Szenerie in gleißend helles Licht getaucht. Vier vorab an strategisch günstigen Stellen platzierte Batterien von in Reihe geschalteten Frontscheinwerfern geben zeitgleich ihre geballte Power frei und lassen die Zombies vor Schreck erstarren.

„Deutsches Licht!“ (11), jubelt Cupid. „Nehmt das, ihr Arschlöcher!“ 

Und dann geht ein Hagel aus Pfeilen, konzentriert auf den Zombie-Lord und seine unmittelbare Umgebung, nieder. Die Bolzen aus Bulls Armbrust erledigen mit gezielten Kopfschüssen jene Zombies, welche sich schützend um ihren Anführer scharen möchten, während Cupids und Bingos Pfeile diesen in ein Nadelkissen verwandeln. Mit einem „Klonk, klonk“ prallen auch zwei Pfeile vom Eimer-Helm ab.

Dann der Auftritt von Yabu: Er radelt schnell wie der Wind so nah wie möglich an die Meute heran und lässt dann in voller Fahrt den goldenen Pfeil von der Sehne seines japanischen Langbogens schnellen – Volltreffer! Der Pfeil bohrt sich mitten in die Brust des Zombie-Lords! Nach etwa einer Minute Gezappel gelingt es diesem zwar, das Geschoss aus seiner Brust zu reißen, doch zu spät – die Pfeilspitze ist bereits im Inneren des Körpers zersplittert und das instabile Isotop beginnt sich zu verteilen! Ab jetzt wird die WAZO diesen Zombie-Lord jederzeit orten können!

13.07.2026

Tilt hat‘s voll verkackt! Die Mission war der totale Reinfall, weil er eine falsche Entscheidung nach der anderen getroffen hat. Zum Glück ist keiner draufgegangen deswegen! Aber er hat sich auch noch zwei mal beißen lassen, ohne unseren Zaubertrank wär‘s das gewesen für ihn … Und dann hat er sich auch noch sein Fahrrad klauen lassen, ha ha ha ha ha! Wie bei mir damals so ein Roadie-Zombie, aber dieser war ein bisschen schneller oder halt der Tilt zu langsam … wobei, der konnte irgendwie eh nicht mehr rennen … Er hat sich wohl eingeschissen, Hexe musste ihn dann vorne auf dem Omnibroom zur Landezone fahren, der hat total gestunken, sagt sie. Hat dann auch die Ladefläche kräftig abgespritzt …

Tilt ist jetzt raus aus der Cycling Division, heißt nun auch wieder nur Dennis …



KAPITEL 36
VAMPIRE HUNTERS ON BIKES
(16.08.2026)

Nail und Shoot sitzen auf einer Bank auf einem Hügel vor den Toren der Stadt, der als ihre Pick-up-Zone  auserwählt wurde. Das Wetter ist herrlich und so stört es nicht, dass der goldene Drache, der sie abholen kommen soll, auf sich warten lässt. Neben ihnen auf dem Rasen liegen Shoots pinkes Velvett Audition 2, Nails altes, aber tadellos in Schuss gehaltenes Künstler Schlachtross Combat-Bike und Meccas BERNIE Beachcruiser. Mecca ist irgendwo in der Nähe am Funkgerät zu hören. Hammer ist an einer Stelle zurückgeblieben, an der man den Weg, der den Hügel hinaufführt, gut einsehen kann, um aufzupassen, dass ihnen keine Zombies auf den Pelz rücken.

„Sag mal, Grampa Nail – wie war das eigentlich damals in deiner Zeit als Vampirjäger? Waren die Vampire schlimmer als die Zombies jetzt?“, möchte die kleine Shoot wissen.

Nail nimmt noch einen Zug aus seiner Pfeife und streicht sich dann mit der Rechten vom Kinn abwärts durch den weißen Bart, bevor er antwortet.

„Also, ehrlich gesagt, bin ich nie einem richtigen Vampir begegnet. Seitdem ich nach dem College von der Gilde rekrutiert wurde, waren wir eigentlich immer nur auf der Flucht vor dem unheiligen Orden und das waren Menschen. Halb-Konvertiten, schwierig zu töten, aber das ging ohne Silber. Pater Monsignore hat angeblich mal gegen einen Vampir gekämpft, der soll auch für seine fehlenden Finger verantwortlich sein, aber ich habe den Verdacht, dass das eher etwas mit einem Mixer und Schwarzgebranntem zu tun hat … Aber konzentrier dich jetzt lieber auf die Zombies, die sind unser aktuelles Problem! Und hör auf, mich Grampa zu nennen, du freches Gör, sonst gibt’s was hinter die Löffel! Vergiss nicht, dass du hier nur mitmachen darfst, weil ich für dich die Verantwortung übernehme!“

„Aber du BIST doch mein Opa, Opa!“, entgegnet Shoot mit schelmischer Stimme.

„Das behauptest DU, aber ich kenne nicht mal deine Mutter, von der du kolportierst, sie sei meine Tochter!“ Das Zweifeln in Nails Stimme klingt jedoch wenig überzeugt und wenn man in die stechend blauen Augen der beiden schaut, dann ist die Familienähnlichkeit unverkennbar.

Shoot möchte gerade zu einer weiteren ungehörigen Bemerkung ansetzen, da wird sie von der heraneilenden Mecca unterbrochen. „Zwei Minuten!“, ruft sie und macht dabei diese kreisende Handbewegung mit nach oben gestrecktem Zeigefinger, die alles mögliche bedeuten kann, aber in diesem Fall wohl den nahenden Helikopter symbolisieren soll. An der Kuppe des Hügels taucht Hammer auf seinem Mountainmaster BigMountain auf, Nail hievt sich mit einem Ächzen von der Bank hoch, während Shoot schon längst einer Sprungfeder gleich aufgehüpft ist, um ihr Fahrrad zu greifen. 

„Ab nach Hause!“ 



KAPITEL 37
HÄNSEL ON FIRE
(25.09.2026)

Hänsel und Gretel kommen am frühen Morgen auf dem Gelände des Hauptquartiers an. Bevor sich ihre Wege trennen, quatschen sie mit auf die Lenker ihrer Fahrräder gestützten Unterarmen noch ein wenig.

„Wie wär‘s, wenn wir am Nachmittag beim Hexenhaus Pilze sammeln?“, schlägt Gretel vor.

Hänsel ist begeistert: „Boah, ja – Rahmschwammerl, da hätte ich voll Bock drauf! Ich mach Semmelknödel!“

„Yeah, cool! Ab wann hast du Zeit?“, will Gretel wissen.

„Ich hab bis 15.30 Uhr den Trainingshangar gebucht, kannst mich da abholen“, sagt Hänsel.

„Okay, see you later“, meint Gretel und tritt in die Pedale.

Später am Nachmittag, Gretel wartet draußen vor dem Hangar und lackiert sich die Fingernägel schwarz und türkis Pantone 3262, (12) als Hänsel um Punkt halb vier durch das Tor nach draußen rollt.

High five.

„Sag mal, was machst du denn da eigentlich immer, wenn du ganz alleine im Hangar abhängst“, möchte Gretel wissen. „Das geht ja jetzt schon ne ganze Weile so …“

„Jetzt kann ich es ja verraten“, entgegnet Hänsel. „Ich hab nämlich den Durchbruch geschafft! Also, jetzt halt dich fest: Ich hab ne Technik entwickelt, mit der ich meine Keule in Flammen setzen kann!“

„Du verarscht mich, du Spinner!“, lacht Gretel.

„Neeein, das ist die reine Wahrheit! Pass auf, ich zeig‘s dir!“

Hänsel steigt vom Fahrrad und nimmt seine Stachel-Keule aus dem Futteral. Er beginnt die Keule in Form einer großen Acht zu bewegen, anfänglich sehr langsam, mit der Zeit immer schneller, wobei die Acht auch kleiner wird und die Bewegung schließlich nicht mehr wahrnehmbar ist. Die Keule scheint nun einfach zu vibrieren und zu summen, ein glühender Schein umgibt sie und mit einem puffenden Geräusch lodern schlagartig Flammen um sie herum auf.

„Hah Hah, siehste?!“, ruft Hänsel triumphierend.

„Ja, ein Wahnsinns-Trick!“, pflichtet Gretel bei „Aber du weißt schon, dass du bei der ganzen Aktion selbst auch zu brennen anfängst?“

Tatsächlich sieht es so aus, als ob Hänsels Aura Feuer gefangen hätte, Flammen zucken und zappeln um ihn herum – jedoch ohne ihn dabei zu verletzen! Eine von ihnen aber ergreift Besitz vom Bund seines rechten Ärmels und nun wird es brenzlig …

„Häh, wie, was? Waaah, oh no!“, schreit Hänsel.

Er wirft panisch die Keule beiseite und reißt sich die Jacke vom Körper, um sodann die Flammen auszutreten.

„Scheiße, meine Glücksjacke!“, flucht er.

„Keine Panik, ich näh‘ dir nen neuen Ärmel dran“, beruhigt ihn Gretel. „Pack jetzt dein Zeug ein und wir gehen in die Pilze.“

Zombie Hunters on Bikes


Warning: contains extreme violence and disturbing content! For adults only!

CHAPTER 28
SHADOW EMPEROR
(October 17, 2025)

Bull stands in the middle of his workshop, glaring at two large, rectangular plastic tubs on the floor. He’s wearing black work pants, a blue hoodie, and his leather workshop apron. His wild hair is tied back with a hair tie, and his beard is even more scraggly than usual. His left hand is on his hip, and with his right, he brings a hand-rolled cigarette to his mouth. The workshop is crammed with bicycles, bicycle parts, tools, and wood. Wood in beam form, as panels, boards, dowels, wedges, turned shapes, frames… and above all, lots and lots of dust! A thick layer of sawdust covers every handlebar, frame, fender, tire… all over the work surfaces… even his crossbow hanging on the wall is covered in the stuff… he actually wanted to finally tidy up a bit today, he really can’t stand this mess, but there’s so much to do… and then THIS turned up: the two plastic tubs are full of fancy-looking swords, similar to samurai swords, but with straight blades and a bit shorter. “Please service them!” the idiots of The Pack had simply said, leaving the crap on the floor.

Enter Hänsel.

“Hey Bull, my friend, everything alright?”

“Bro, nothing’s alright—look at what Fox and Lupo of the Pack have left here!” Bull replies, kicking one of the tubs so hard it rattles.

“Wow, those look pretty cool!” Hänsel says this as he reaches into his breast pocket to pull out a pack of cigarettes. The whole pack is soaked in zombie blood and completely muddy! “Shit!” he hisses, crumpling the bloody pack and throwing it into the 20-liter olive oil canister that’s been repurposed as a trash can.

“They’re not cool at all, they’re total junk! And now I have to explain this to the management again! These things are MOVIE PROPS, you can’t do anything with them in real life…!”

Hänsel doesn’t quite understand. “Huh?” he asks.

“That was the great secret operation the Pack been talking about for weeks. Lupo’s father was one of the producers of SHADOW EMPEROR, (8) and because of that one scene with the simultaneous mass beheading, they thought these swords were something really special, so they raided the prop room! But these are aluminum blades, not sharp steel! Here, you can roll one of mine.” Bull hands Hänsel his tobacco pouch.

“Ha, ha, ha, those troublemakers! They’re going to get a real dressing-down at the General Meeting tomorrow!”

(But there’s a little surprise waiting for Hänsel.)



CHAPTER 29
GENERAL MEETING
(October 18, 2025)

General Meeting of the Zombie Hunters on Bikes.

It’s just impressive what an illustrious group has gathered here in Lecture Hall A at this early hour. The crème de la crème, the best of the best in their field. Between 80 and 100 intrepid women, men, and others are packed tightly into the semicircular, tiered seating arrangement. A few lone scouts have made themselves comfortable on the steps, and the French team, who arrived late, are leaning against the wall at the top. The atmosphere is lively; there’s lots of chatting, joking, and general banter. A paper coffee cup or two flies through the air amidst laughter, and you could easily mistake it for a children’s birthday party, not the most important gathering of the zombie-hunting community. Just as the situation threatens to descend into complete chaos, Mecca steps onto the stage and takes her place behind the operational commander’s desk. An instant hush falls over the crowd. Even though this is her first time occupying this position, previously held by Sputnik, everyone has immense respect for her, and her role as the team’s leader is accepted without exception.

“Well, good morning, you little devils!” she begins her address, earning applause and cheers, as this was one of Sputnik’s favorite nicknames for his charges.

“Okay, before we get to the main program, we’ll have a quick review of yesterday’s Crush Crew operation…”

Cheers, whistles, and shouts erupt – Hänsel jumps to his feet, starts dancing, and points with the outstretched index fingers of both hands at Hexe, Hana-Chan, and Speedy beside him. More encouraging whistles.

“Sit down, quiet now!”

Mecca’s voice cuts through the chaos. Hänsel immediately sits down and silence returnes.

“Great, let’s start with the positive: the Crush Crew set a new zombie count record yesterday!”

Applause, table-tapping, foot-stomping.

“209 in 43 minutes…”

Impressed silence.

“And now for the thrilling part: the distribution of the counts is what’s interesting: of the 209, Speedy got…”

Dramatic pause.

“Two!”

Boos from the audience.

“Hexe – One!”

More boos and laughter. Hexe and Speedy look sheepish.

“Hana-Chan: 103!”

Enthusiastic whistles and shouts.

“Hänsel also 103!”

The crowd goes wild. Hänsel and Hana-Chan jump up and give each other high-fives.

“The two of them thus share the lead in the counts per mission list.”

Applause and cheers.

“But please don’t forget Sputnik’s 30 in 9 minutes! That remains the true record!”

The crowd roars and starts chanting rhythmically: “hou hou hou hou hou”

“So much for the positive part, a whole lot of counts, eh?
But now let’s see how this even happened – because the truth is…
…you all totally screwed up the mission!”

— there’s more to come, spoiler alert season 3 —

CHAPTER 30
HEXE TIME OUT
(October 20, 2025)

Hexe desperately needs a break. Sharing the house with Hänsel and Gretel for over a year was great, because they’re just decent kids (or rather, young adults), and with all the new people around, it’s exciting in a good way. But she’s a witch, and a witch‘s life is usually a bit different.

You live alone in a cabin in the woods, or on a mountain, or in a cave, maybe with a few animals… Cats and ravens are especially popular, but that varies—she once knew someone who had this huge lizard! Anyway, you’re mostly alone, except for the occasional visitor who happens to be in the area, and you have plenty of time to “meditate,” as it’s called these days. She misses that; the hustle and bustle is just too much—oh man, and then there was that General Meeting, that was the last straw! Therefore, she requested 13 days of leave from Re-Cup and received it without complaint. Hänsel and Gretel are moving out for those few days, and she will have the entire witch’s house to herself. Gretel will share the back of Barracks 17 with Bunny, and Hänsel will stay with Bull, who has a whole house with his family.

Hänsel and Gretel left the house spotless! Hexe lies down on the long couch in the living/workshop, covered with a white linen sheet, and enjoys the peace and quiet.


CHAPTER 31
BREAKFAST
(October 22, 2025)

Hana-chan and Bunny are sitting together at the breakfast table in the cafeteria. Bunny suddenly sneezes violently and just manages to hold the napkin embroidered with the WAZO logo up to her nose.

„Oh, ah, sorry, that was rough!“ she croaks, but quickly recovers.

„Your sword there, is that an heirloom?“ she asks, casually flipping up her right index finger to point at the katana leaning against the chair next to Hana-chan.

Hana-chan has to think about the term for a moment.

Then, “Ah! No, no, it’s new… but quite good! Katana in combat often break, so… historical ones are far too valuable! In Japan there are many beautiful old things, and even now people still practice traditional crafts. Bunny-san has ever visited Japan?”

Bunny does something like stretching exercises with her upper body. “Yeah, I was in Yokohama and Kyoto during my studies for Zen…”

Her right hand moves up behind her beanie, and you can see her brain trying to relive that time.

Intercom announcement: briefing…

CHAPTER 32
RECIDIVISTIC
(October 23, 2025)

Re-Cup to Hänsel: “Uh, so Hänsel, about smoking out there in Zombie Land…”

Hänsel: “Ah, oh, they’ll smell it, won’t they? Okay, then I’ll stop…”

Re-Cup: “No, that’s not the point, that’s not a problem… I just mean it would be nice if you could maybe ask your companions if they’d like one too…”

Hänsel: “Oh, right! Uh, do you want one?”

Re-Cup: “NO, not HERE! Doctor Luis mustn’t find out! That’s why I’m saying in Zombie Land… well, uh, maybe later? Although, with the cough I’ve had lately… we’ll see…“

CHAPTER 33
THE VENETIAN FLU
(November 2, 2025)

Two weeks after the General Meeting, the Venetian Flu has a firm grip on WAZO headquarters. Well over half the workforce is incapacitated by the virus, across all departments: cycling zombie hunters, pilots, mechanics, scientists, medics, the administrative staff, the procurement department, the catering and entertainment unit, communications, graphics, finance, etc. – everything is virtually paralyzed. The pilots have been hit particularly hard; none of the fully trained pilots are fit for duty. And so, the ragtag zombie hunter teams, tasked with carrying out the most essential missions, are flown into the hot zone by the two trainees, Pablo and Kosuke. Although the two don’t speak a common language, they seem to communicate perfectly well, and the fun they’re having is as great as their passengers‘ fear.

Contrary to expectations, Dr. Luis’s infirmary, complete with its two state-of-the-art operating rooms, is practically deserted. The staff hasn’t been spared from the disease either; the few patients who have dragged themselves in despite their symptoms are sent home with painkillers, cough syrup, and hot water bottles. And, given the lack of combat in Zombieland, there’s no one to patch up.

“Of all times, Hexe’s on vacation now! We desperately need a flu cure!” says Nurse X to Dr. Luis.

“Oh, she certainly earned her vacation, and honestly, I don’t think she could have done anything about it. This virus is a force of nature, somehow unavoidable, like the changing of the seasons or the fact that it gets dark at night. Well, in about two weeks, this whole mess will be over by itself…” he replies. “Come on, let’s crack open a bottle of Paracodin!”

—> We can easily sell this position to some cough syrup manufacturer or something. The pharmaceutical industry has money to burn, so commercial break!

Bull and Hänsel were planning to go out partying, but then they both fell ill at the same time and are now suffering together in Bull’s house, where Mama Bull, who has moved in with her mother along with the baby Bulls, occasionally brings them hot soup and cold compresses. Bull’s house is constantly shaking because of their alternating bouts of chills, and at the same time, it seems to be on fire, so high is their fever, the two think.

Gretel was supposed to go out partying with Bunny, but when she doesn’t have to go out on one of the emergency calls, she now has to take care of the poor girl instead! She’s also caring for Hana-Chan, who has also moved into the “girls‘ block” in Barrack 17. And then there’s this unknown, scruffy guy with the big mustache—too weak to say his name—who suddenly appeared on the floor at the front of the barracks, lying on his bike. She keeps the kettle running almost constantly to provide all her charges with tea and hot water bottles.

(Later, the stranger introduces himself as “Roadmamba.”

Gretel is shocked and asks, “Like the Streetviper?” (9) to which he replies, “Si, si, si, the Streetviper es Numero Uno! My hero and role model, I want to be like Streetviper!” Since the disgusting imitator has recovered somewhat, Gretel kicks him out of the barracks and off the yard, and he was never seen at WAZO headquarters again.)

Speedy actually wanted to hang out with someone, but then they all got sick! He metabolizes so fast that no pathogen has a chance in his body—everything that goes in is immediately incinerated. He’s bored, so he flies out on every mission, and in between, he rides his bike around the safe zone, randomly stabbing zombies.

HÄNSEL’S FIGHT LOG

March 24, 2026


Wow, I’m completely wiped out! I didn’t even drink that much, but the dancing was worse than club-ballet with 100 zombies! Man, last night was wild!

DJ Stute was playing in The Bearing’s tent, and it turned into a massive party—EVERYONE was going absolutely nuts, I could swear even the sphere was reacting to the beats! No wonder Stute’s such a mega-star!

Dr. Luis and Hexe finally managed to remove the shark tooth from DJ Stute’s back using a magical-medical method—the paralysis is gone now, and she doesn’t need the wheelchair anymore. Of course, she was in a great mood and wanted to party! Only once her skinny legs buckled while she was dancing; she’s still lacking the muscles, you know!

How the tooth got in her back in the first place, I still have no idea…

CHAPTER 34
THE DEATH OF PORTHOS
(xx.xx.xx)

Porthos is horrified: is the mangy zombie claw that’s just ripped his throat from his neck really going to be the last thing he feels in this life? It can’t be, he wants to die a victor! With a seemingly impossible effort of will, his arm, rapier in hand, shoots forward for a final attack against the monster that did this to him. The perfect thrust! He feels the tip of the Damascus steel blade pierce the skull, then the soft brain tissue—he even thinks he can perceive it liquefying—and finally, again solid resistance as it emerges from the back of the skull. Oh, that feels good, this is how he can go!

Porthos is practically the token casualty of season 2. Someone always has to die! But as we saw with Sputnik, who perished in season 1, a character can reappear using a flashback. Perhaps we’ll see Porthos and his fellow Musketeers Zorro, Soli, and Geist again in a future season!

CHAPTER 35
GOLDEN ARROW FINALLY!
(June 8, 2026)

“Look, there’s a fascist zombie down there!” Chicken exclaims in astonishment, after setting down his telescopic mini-scope and turning his torso toward Cupid, the charming leader of Team Archery.

Cupid also raises her anti-reflective binoculars to her eyes and glances down at the creature wearing a brown uniform. “That’s not a zombie, that’s a human!” she declares in surprise.

Chicken: “Ha! Even the zombies don’t want anything to do with this scum!”

Cupid puts down her binoculars and turns her head toward Chicken.

“Shall we put him out of his misery?” she asks, slightly raising her ultra-high-tech composite bow to indicate what she means.

Chicken is utterly horrified. “Are you crazy?”

“Ha ha ha, it was just a joke!” Cupid laughs. “Wow, looks like it’s about to start!” The plaza below is filling up with zombies.

“Give the others the signal to advance.”

Chicken uses the silent service (10) to give the rest of the squad the go-ahead for the operation. Then he smoothly rises from the flat roof where the two of them have set up their observation post.

“All right, I’m off to my position now. Good hunting, see you later!” he says to Cupid in a hushed voice, before heading towards the back of the roof and the fire escape.

Cupid responds with two outstretched index fingers, which, along with his wrists, tilt towards Chicken, before turning his attention back to the action on the plaza.

No five minutes after Chicken’s departure, a white-haired ball appears at the top of the fire escape, followed by a pensioner dressed in black, carrying a bow and a quiver full of arrows on her back.

“Hey Bingo, there you are. Slide your wrinkled behind over here!” Cupid is greeting her.

With an agility one wouldn’t expect from an old woman, Bingo quickly hurries to Cupid’s side. “Careful, little lady—when I was your age, your plump moon would have disappeared behind the clouds in shame at the sight of my shapely behind!” she whispers to the young Cupid, as she smoothly slides the bow and quiver off her back.

“You’re quite right,” chuckles Cupid. “Luckily, there’s not a cloud in sight today; that will be helpful.”

“Yes, a little extra light can’t hurt, even though we have the spotlights,” Bingo agrees. “Yabu’s waiting in the alley, ready to go, and Bull’s already in the apartment with the balcony—we’re all set.”

“Well, we’re just waiting for our star player! As soon as he’s within range of the arrow, I’ll give the go-ahead, Chicken and Frosty will switch on the floodlights, and then we’ll poke the piggy!”

And soon enough, the moment arrives: surrounded by a pack of zombie dogs, a tall undead man with a bucket on his head emerges through a hole in the wall on the opposite side of the square. The other zombies keep a respectful distance from their master, who scans the crowd from left to right.

“I’m going crazy, the pig’s wearing a helmet!” squeals Cupid. “Well, if there was any further proof needed that the Lords are intelligent, this is it! And Christiano Dulci Gabba Gabba sweatpants… ugh!”

“That’s a 15-liter coal bucket made of sheet steel with holes for the eyes,” Bingo remarkes. “We should also put a couple of arrows in it so he doesn’t get suspicious. But not Bull with his crossbow; the bolt might go right through, and then it would all have been for nothing…”

“Okay, I’ll pass it on… Confirmed!… So, GO GO GO!”

All of a sudden, the entire scene is bathed in blinding light. Four batteries of front spotlights, strategically placed beforehand, unleash their combined power simultaneously, freezing the zombies in terror.

“German light!” (11) Cupid exclaims. “Take that, you assholes!”

Then a hail of arrows rains down, focused on the zombie lord and his immediate surroundings. Bull’s crossbow bolts eliminate those zombies who try to huddle protectively around their leader with precise headshots, while Cupid’s and Bingo’s arrows turn him into a pincushion. With a “clunk, clunk,” two arrows ricochet off the bucket helmet.

Then Yabu makes his entrance: he cycles as fast as the wind, as close to the horde as possible, and then, at full speed, releases the golden arrow from the string of his Japanese longbow—bullseye! The arrow pierces the zombie lord’s chest! After about a minute of struggling, he manages to yank the projectile out of his chest, but it’s too late – the arrowhead has already shattered inside his body, and the unstable isotope is beginning to spread! From now on, WAZO will be able to track this zombie lord at any time!

HÄNSEL’S FIGHT LOG

July 12, 2026


Lunch break. Today, dry runs for tomorrow’s mission. Gretel won’t be there; she couldn’t make it to work today. Last night on the way home, we ate some berries in the woods—they looked so delicious! They tasted great, straight from the bush, and there were plenty. I hardly noticed anything, but at some point, Gretel just wouldn’t get off the toilet! Out the front, out the back, the whole shebang! She’s really sick!

Instead, they want to take Tilt with them now! I don’t get what they see in him; he’s such a show-off! A damn marketing windbag! The way he’s always showing off with his titanium bike! And trying to ingratiate himself with everyone – “call me Dennis, call me Dennis” – oh man… That guy is just after fame, trying to steal Gretel’s spot in the Silent Squad so he can go on missions with the boss, even though he’s nowhere near her level… and where do you think his nickname comes from? The guy freaks out over every little thing and gets totally worked up – but only towards the “small guys.” I once saw him yell at the mechanics just because they fitted brake cables in the “wrong color”!

Well, he better watch himself out there in the thick of things. I don’t think he’ll last long, and I’m certainly not going to bend over backwards to save his ass!


July 13, 2026

Tilt totally screwed up! The mission was a complete disaster because he made one wrong decision after another. Luckily, no one died because of it! But he also got bitten twice; without our magic potion, that would have been it for him… And then he even let them steal his bike, ha ha ha ha ha! Like that roadie zombie I had back then, but this one was a bit faster, or maybe Tilt was too slow… although, he couldn’t really run anymore anyway… He must have soiled himself, so Hexe had to drive him to the landing zone on the front rack of the Omnibroom; he stank to high heaven, she says. She also gave the platform a good hose-down…

Tilt is out of the Cycling Division now, and his name is just Dennis again…

CHAPTER 36
VAMPIRE HUNTERS ON BIKES
(August 16, 2026)

Nail and Shoot are sitting on a bench on a hill just outside the city, their designated pick-up zone. The weather is glorious, so they don’t mind that the Golden Dragon that’s supposed to pick them up is taking its sweet time. Next to them on the grass lie Shoot’s pink Velvet Audition 2, Nail’s old but impeccably maintained Künstler Schlachtross Combat-Bike, and Mecca’s BERNIE beach cruiser. Mecca can be heard talking on the radio somewhere nearby. Hammer has stayed behind at a spot with a good view of the path leading up the hill, keeping watch to make sure no zombies come after them.

“Tell me, Grampa Nail—what was it like back in your days as a vampire hunter? Were the vampires worse than the zombies are now?” little Shoot asks.

Nail takes another drag from his pipe and then runs his right hand down through his white beard from his chin before answering.

“Well, to be honest, I’ve never actually met a real vampire. Ever since I was recruited by the Guild after college, we’ve basically just been on the run from the unholy order, and they were humans. Half-converts, difficult to kill, but they didn’t require silver. Father Monsignore supposedly once fought a vampire, who’s also said to be responsible for his missing fingers, but I suspect that had more to do with a blender and moonshine… but you’d better focus on the zombies, they’re our current problem! And stop calling me Grampa, you cheeky brat, or you’ll get a smack! Don’t forget, you’re only allowed to be here because I’m responsible for you!”

“But you ARE my grandpa, Grandpa!” Shoot retorted in a mischievous voice.

“That’s what YOU say, but I don’t even know your mother, the one you claim to be my daughter!” The doubt in Nail’s voice, however, sounds unconvincing, and looking into their piercing blue eyes, the family resemblance is undeniable.

Shoot is about to make another inappropriate remark when Mecca rushes up and interrupts her.

“Two minutes!” she calls out, making that circular hand gesture with her index finger pointing upwards, which could mean anything, but in this case probably symbolizes the approaching helicopter. At the crest of the hill, Hammer appeares on his Mountainmaster BigMountain. Nail heaves himself up from the bench with a groan, while Shoot has already bounced up like a spring to grab her bike.

“Let’s go home!” 


CHAPTER 37
HÄNSEL ON FIRE
(September 25, 2026)

Hänsel and Gretel arrive at headquarters early in the morning. Before parting ways, they chat for a while, their forearms resting on the handlebars of their bicycles.

“How about we go mushroom picking at the witch’s house this afternoon?” Gretel suggests.

Hänsel is enthusiastic: ”Wow, yes—creamy mushrooms, I’d love some! I’ll make bread dumplings!”

“Yeah, cool! What time are you free?” Gretel asks.

“I’ve booked the training hangar until 3:30 p.m., you can pick me up there.” Hänsel replies.

“Okay, see you later,” Gretel says and starts pedaling.

Later that afternoon, Gretel is waiting outside the hangar, painting her fingernails black and turquoise (Pantone 3262)12, when Hänsel rolls through the gate at exactly 3:30.

High five.

“Tell me, what do you actually do when you’re hanging out in the hangar all by yourself?” Gretel asks. “It’s been going on for quite a while now…”

“Now I can tell you,” Hänsel replies. “I’ve finally cracked it! Okay, get this: I’ve developed a technique that lets me set my club on fire!”

“You’re kidding me, you nut!” Gretel laughs.

“Nooo, it’s the absolute truth! Watch, I’ll show you!”

Hänsel gets off his bike and takes his spiked club out of its case. He begins to move the club in a figure-eight motion, initially very slowly, then faster and faster, the figure-eight becoming smaller and the movement eventually imperceptible. The club now seems to simply vibrate and hum, a glowing light surrounds it, and with a puffing sound, flames suddenly erupt around it.

Hah hah, see?!” Hänsel exclaims triumphantly.

“Yeah, an amazing trick!” Gretel agrees.

“But you do realize you’ll catch fire yourself during all this?”

Indeed, it looks as if Hänsel’s aura has been ignited; flames flicker and twitch around him—but without actually hurting him! One of them, however, takes hold of the cuff of his right sleeve, and now things are getting dangerous…

“Huh, what? Waaah, oh no!” Hänsel cries.

He throws the club aside in panic, rips his jacket off, and begins stamping out the flames.

“Damn it, my lucky jacket!” he curses.

”Stay calm, I’ll sew a new sleeve on for you,” Gretel reassured him.

“Now pack your things and we’re going mushroom hunting.”

Zombie Hunters on Bikes – S2, Kapitel 21 – 27

Posted in Allgemein, Bicycle

Dies sind die ersten sieben Kapitel (und sechs Einträge in Hänsels Tagebuch, sein „Fight Log“) der zweiten Staffel der Zombie Hunters on Bikes. Weitere sieben Kapitel und Tagebucheinträge folgen, sobald diese das Korrekturlesen hinter sich gebracht haben. Die Englische Version wurde nicht editiert, sondern schlicht durch den Übersetzter gejagt und nur noch geringfügig nachgebessert. Sie folgt im Anschluss an den Deutschen Text.

These are the first seven chapters (and six entries in Hänsel’s diary, his „Fight Log“) of the second season of Zombie Hunters on Bikes. Another seven chapters and diary entries will follow once the German version of them have been proofread. The English version was not edited, but simply run through the translator and only slightly improved. It follows below the German text.
Note: the Zombie Hunters on Bikes are using the metric system, please don’t get confused by that fact.

Zombie Hunters on Bikes
Achtung:enthält extreme Gewalt und verstörende Inhalte! Nur für Erwachsene!

KAPITEL 21
DER STURZ (20.12.2024)

San Francisco Airport, 20:30 Uhr Westküstenzeit

DJ Stute erreicht die unterste Stufe der Treppe, die an den Jet der Fields Foundation heran geschoben wurde, als ihr plötzlich die Beine unter dem Körper zusammenklappen und der harte Asphalt des Rollfeldes ihrem Gesicht immer näher kommt. „Scheiße, nicht JETZT!“ denkt sie und weiß ganz genau, was da gerade passiert. Sie kann gerade noch die Arme hochreißen um den Aufprall etwas abzumildern, dann wird es schwarz …

Es war ein sehr angenehmer Flug von Austin nach San Francisco, die Zeit verstrich buchstäblich wie im Fluge. Zunächst erforderte die ausgedehnte Video-Konferenz mit Re-Cup alle ihre Aufmerksamkeit. Er unterrichtete sie über die neuesten Erkenntnisse bezüglich der Zombie-Epidemie und seinen Plänen, dieser entgegenzuwirken. Danach wurde ein leichtes Abendessen serviert – eine einfache, aber exquisite Mahlzeit, bestehend aus verschiedenen vegetarischen Mezze und an Bord frisch gebackenem Fladenbrot, das Ganze begleitet von zwei oder drei Gläsern eines ganz ausgezeichneten Proseccos. Es folgte eine angeregte Konversation mit Eduardo, dem Feelgood-Manager des Fluges, der sich als Hobby-DJ und Riesen-Stute-Fan entpuppte. 

„… probier das mal aus und du wirst sehen, deine Übergänge werden viel besser werden!“, waren ihre letzten Worte zu ihm ins Kabineninnere, bevor sie dann das Schicksal mit dem Sturz ereilte.

Werbepause, Szenenwechsel

Alec Lumette (aka Lucifer) lehnt außen am Stiftungs-Van, welcher bereits umlackiert und mit WAZO Logos beklebt, vor dem privaten Hangar am San Francisco Airport parkt. Er raucht eine selbst gedrehte Zigarette, während er den Jet, der gerade etwa zehn Meter von ihm entfernt zum Stehen kommt, beobachtet. Es ist saukalt, aber die alte Hexe Frosty, die am Steuer des Vans sitzt, erlaubt ihm nicht im Wagen zu qualmen. Er wird sich hüten, irgendetwas zu tun, das sie verärgern könnte – die Frau jagt ihm so richtig Angst ein! Eine paramilitärische Extremistin, so sieht sie jedenfalls aus: das weißblonde Haar, streng nach hinten zu einem kurzen Pferdeschwanz zurückgebunden, unter einer blauen Baseball Kappe, Tarnfleck–Militärjacke, schwarze Lederhandschuhe, sandfarbene Chinos und schwarze Kampfstiefel. Die Haut weiß, als wäre sie ein Albino, aber die hinter einer transparent grünen Sonnenbrille liegenden Augen sind garantiert von so einem kalten, tödlichen Blau! Apropos tödlich: er glaubt auch, dass sie schwer bewaffnet ist – zumindest einen Combat-Dagger hat er schon mal unter ihrer Jacke vorblitzen sehen und neulich ist ihr mal ein Schlagring aus der Tasche gefallen, aber da ist sicher noch mehr … „Zum Glück ist sie auf unserer Seite!“, denkt er.

Mittlerweile ist der Gast die Treppen des Fliegers herab gestiegen und – stürzt urplötzlich wie ein nasser Sack kopfüber nach vorne auf den Boden! 

„Scheiße, das sieht ernst aus!“

Lucifer schaltet sofort in den Organisations-Modus, er reißt die Beifahrertür auf und erteilt Frosty Anweisungen, keine Spur mehr von seiner Angst vor ihr.

„DJ Stute ist zusammengeklappt, vermutlich eine akute Verletzung des Rückenmarks. Ruf Doktor Luis an und sag ihm das, er soll den OP klarmachen … Dann gibst du Re-Cup Bescheid, er soll uns dort treffen. Dann Isomatten hinten im Van. Ich hole die Notfall-Trage und Hilfe aus dem Jet.“

Frosty zögert keine Sekunde, die ihr aufgetragenen Dinge zu erledigen. Der Nikotin-stinkige, rothaarige Jüngling ist zwar ein dürrer Lauch, den nicht einmal die dicke, blaue Daunenjacke etwas kräftiger erscheinen lassen kann, aber wenn er erst einmal in Aktion ist, trifft er mit untrüglicher Intuition immer die richtigen Entscheidungen. 


KAPITEL 22
NACH ZOMBIE-ANATOMIE A1 (03.05.2025)

Nach Beendigung des Kurses im kleinen Hörsaal packen die etwa 10 Teilnehmer ihre Unterlagen zusammen und sind fröhlich am Plaudern. Beim Hinausgehen passt Professor Wang Hexe ab.

„Ahh, Hexe – schön, ihr habt euch schon gut eingelebt! Hast du paar Minuten? Ich möchte über Nachproduzieren von Zaubertrank sprechen.“

„Ja klar, jetzt passt es gut!“, antwortet Hexe.

„Ausgezeichnet! Ich habe viele Fragen! Komm, wir gehen Susies Büro, sie soll dir besorgen, was du zum Zaubern brauchst. Können unterwegs sprechen. Lass dein Rad hier stehen, ist nicht weit!“

Die beiden machen sich auf zu einem kurzen Marsch über‘s Gelände und Professor Wang kommt rasch zur Sache:

„Frage eins: Kannst du auch auf einem Schiff zaubern? Ich weiß, du brauchst lebend Zombie-Gehirne, aber Problem ist, hier bei the Bearing löst sich Zombiegehirn sofort auf.“ Professor Wang streckt beide Arme zur Seite und dreht sich während des Gehens einmal um sich selbst. Hand und Haken in die Ferne deutend. „52 Kilometer großer Kreis um hier total sicher, aber Zombie erforschen können wir nicht! Ich habe gemacht draußen und jetzt mach viel Doc! Und für dich haben wir gefunden ein Schiff, das könn vor der Küste ankern und ist gerade groß genug, dass ein Drache kann darauf landen. Also, was meinst du, läuft?“

Hexe kratzt sich an der Stelle, an der das stachlige, schwarze Haar unter dem Kopftuch hervordringt. „Also ich bin keine See-Hexe, ich kann da nicht die Bäume wandern lassen – beziehungsweise die Wellen – und mit den Fischen sprechen kann ich auch nicht, aber alles, was für den Anti-Zombie-Zaubertrank nötig ist, sollte ich schon auf einem Schiff machen können. Schwimmen kann ich natürlich auch, ha ha ha! Gibt es da eine Hexen-Kombüse?“

„Meinst du Koch-Zimmer?“, möchte Professor Wang wissen.

„Ja, ne Küche!“, entgegnet Hexe. „Ah, und wichtig ist, dass es da nicht so schlimm wackelt, ich muss ein paar heikle Geschichten machen dabei …“

Mittlerweile sind die beiden in Susie the Sorcerers Büro angelangt, wo diese vor einem altmodischen Computer mit Röhrenmonitor sitzt, auf welchen sie kurze Blicke wirft, um dann drei- bis vierstellige Codes mit einem Bleistift in ein kleines Notizheftchen zu übertragen.

Susie hat den letzten Teil des Gespräches mitgehört und schaltet sich, weiterhin auf den Monitor schauend, ein. „Wir lassen da einen semi-gyroskopischen Raum einbauen – wenn der Kahn in den Wind gedreht wird, spürst du null vom Seegang! … Hier, C-64 – cool, oder?“ Sie deutet auf den Rechner und grinst den beiden ins Gesicht.

Hexe versteht nur Bahnhof „Äh, ja okay … Chemie-Gyros … wird schon passen … aber bitte kein sichtbarer Edelstahl! Das Zeug ist tot, das wirkt sich total negativ auf jede magische Kultur aus. Metall an sich ist kein Problem – schöner, alter Stahl ist super, blank oder mit ner dicken Farbschicht überpinselt … Messing ist auch nicht schlecht … oder Kupfer! Kupfer ist geil! Aber der Tisch muss unbedingt aus Holz sein! Eiche, schön dick! Ich muss da was einritzen … Eine Feuerstelle brauche ich, ich benutze Kohlen, da habe ich eigene, die kann ich mitbringen. Dann Kamin oder irgendeinen Abzug für die Dämpfe, ist ja klar. Wasserstelle zum Hände waschen und so … Für den Trank brauche ich Regenwasser, das in einem Holzgefäß aufgefangen wurde, nicht durch eine Röhre gelaufen. Sechs Liter dürften genügen … So ein billiges Handwaschbecken aus emailliertem Blech reicht völlig … Hmm, was zum Entsorgen von dem Biomüll, aber keinen Plastiksack, ein Metall-Eimer oder eine Wanne …“

Susie ist eifrig am Mitschreiben. Weil Hexe eine Pause gemacht hat, um nachzudenken, schaut sie nun hoch zu ihr, um zu sehen, ob da noch was kommt.

„Wegen der Zutaten und Werkzeuge muss ich bei mir in der Küche noch mal nachschauen, was ich da eventuell entbehren kann und was wir noch brauchen. Da mache ich dir heute Abend eine Liste und bringe sie dir morgen vorbei. Aber jetzt noch was: Bei drei Gehirnen und sechs Litern Wasser plus dem ganzen anderen Zeug, minus Reduktion kommt man am Schluss vermutlich wieder so auf sechs Litern raus – das ist ne Menge Saft, den müssen wir abfüllen und vor allem am besten gleich portionieren. In fingerhutgroße Dosen. Ein Fingerhut, das ist die Maßeinheit. Wo packen wir das rein? Der Trank ist stabil, jede Art von Gefäß ist möglich. Hmmm.“

„Augentropfen! Apothekenbedarf – kein Problem, ich kümmer mich drum!“, schiebt Susie ein wie aus der Pistole geschossen.

Professor Wang möchte auch noch etwas wissen „Beim Zaubertrank machen – kann ich zuschauen?“

Es hört sich ziemlich barsch an, wie Hexe antwortet: „Nein!“

Aber es kommt noch etwas nach: „Zumindest nicht von Anfang an. Ich muss einen Besitznahme-Zauber sprechen, bevor ich die Zombie-Gehirne absauge. Wenn du da im Raum wärest, hätte das ganz böse Auswirkungen auf dich, das kannst du mir glauben! Da reicht auch schon der Ton, um dich komplett selbst zu verlieren. Also nicht vor der Türe rumstehen und lauschen! Ich kann dich dann reinrufen, sobald es ungefährlich ist.“

„Uuuhh, spooky!“ – Professor Wang hört sich ernsthaft besorgt an.

Währenddessen hat Susie zum Hörer des hauptquartierinternen Festnetztelefons gegriffen und auf eine Kurzwahltaste gedrückt, nach kurzem Warten spricht sie in die Muschel. 

„Hey Sputnik, ich bin‘s! Grünes Licht für Operation Disco Volante! Holt euch den Pott!“



KAPITEL 23
ES GEHT UM ALKOHOL (20.05.2025 Beim Tee-Zirkel)

„Das kann doch nicht wahr sein, in ganz Portland ist keine Flasche dieses Fusels aufzutreiben?“, fragt Re-Cup ungläubig in die Runde.

„Ja, ist leider so“, entgegnet Susie the Sorcerer. „Es handelt sich um ‚Arabesque #6‘, einen sehr seltenen und alten Absinth, den findet man heutzutage kaum noch. Hexe hat für die erste Charge den letzten Rest verbraucht, ich habe die leere Flasche gesehen. Wir brauchen nicht viel davon, ein paar Tropfen genügen, hat sie gesagt, aber es muss genau dieser sein.“ 

„Können wir nicht synthetisieren lassen?“, möchte Professor Wang wissen.

„Es kommt nicht auf die chemische Zusammensetzung an, sondern auf das Gesamtpaket – Flasche, Etikett, Alter … ‚So funktioniert eben Magie‘, sagt Hexe … Ich habe in San Francisco einen Laden aufgetan, der auf so etwas spezialisiert war, dort sollte laut meinen Informationen noch eine Flasche lagern.“

DJ Stute schaltet sich ein „Ja, ich habe die Scouts schon losgeschickt und Nachricht bekommen: Das Geschäft ist noch da, ungeplündert. Gut gesichert mit eisernen Gittern und Rollläden, das müssen wir bei der Operationsplanung berücksichtigen. Wir haben bereits eine Landezone und einen Fahrtkorridor festgelegt – sehr malerisch, es geht über die Golden Gate Bridge – jetzt müssen wir nur noch ein Team zusammenstellen.“

„Ich gehe selbst, das ist ein Fall für die Silent Squad!“, sagt Re-Cup mit dieser Stimme, die keinen Widerspruch duldet „und wir nehmen Sputniks Crew für die grobe Arbeit mit, da ist auch Hexe dabei, das passt doch. Nur für den Fall, dass wir die Flasche nicht identifizieren können.“

„Alles klar, ich schreibe ein Strategie-Memo, das bekommt ihr heute Abend. Die Vorbereitung plane ich zusammen mit Susie und Sputnik, alles weitere morgen.“ Mit diesen Worten beendet DJ Stute den heutigen Tee-Zirkel.


KAPITEL 24
FLUG NACH SF ZUR MISSION ARABESQUE (25.05.2025)

Speedy sitzt auf der linken Seite einer Zweier-Bank an Bord des Roten Drachen und klammert sich an seiner Lanze fest. Bei Regen ist der Flug mit einer dieser Maschinen die Hölle! Die Piloten sagen, es bestehe überhaupt kein Grund zur Sorge, aber irgendwie geraten die Kisten dann in so ein schwammiges Vibrieren, das ist ganz schwer zu verkraften, da dreht sich allen der Magen um. Nur Sputnik, der wegen seiner Größe die komplette Bank ihm gegenüber belegt, scheint dem fürchterlichen Gewackel gegenüber unempfindlich zu sein. Fröhlich erzählt er eine Geschichte von irgendeinem anderen Helikopterflug bei einem seiner Abenteuer in Mali, Kambodscha, Venezuela oder sonst wo … Er merkt gar nicht, dass ihm keiner der anderen an Bord zuhört. Rechts neben Speedy sitzt Hexe, die alle paar Minuten einen Schluck aus einer bunten Phiole zu sich nimmt und ansonsten still vor sich hinstarrt. Vorne in der Mitte, auf dem ausgeklappten Notsitz, versucht Hänsel, mit grünlich bleichem Gesicht, immer wieder etwas in eines dieser kleinen Büchlein, die er seit kurzem benutzt, zu schreiben, scheitert aber jedes Mal.

Die Lanze passt leicht schräg gestellt gerade so hochkant in den Heli hinein und Speedy ist froh, dass er etwas hat, um sich daran festzuhalten und sich darauf zu konzentrieren. Ohne dieses Hilfsmittel müsste er sich sicher übergeben! „Ha ha, drüben im Grünen Drachen sind die Kotztüten sicher schon randvoll!“, denkt er sich. Bis auf Gretel haben alle Mitglieder der Silent Squad einen eher empfindlichen Magen!

Wenn das Wetter nicht so beschissen wäre, könnte er den Grünen vielleicht sogar durch eines der kleinen Fenster irgendwo da draußen ausmachen, aber bei der Suppe die sie umgibt, kann man keinen Meter weit sehen …

„Na ja, wenigstens gibt es wen, dem der Regen noch mehr ausmacht als uns auf unserem Flug ins Einsatzgebiet – die Scheiß-Zombies! Wasser können die gar nicht ab, da muss man schon ordentlich Lärm machen oder blöd genug sein und einen Nabendynamo oder ein elektronisches Schaltwerk benutzen, um die nach draußen zu locken! Allerdings soll es später in SF aufklaren, dann müssen wir doch auf der Hut sein. Immerhin wird dann die Fahrt über die Golden Gate Bridge ein Genuss!“ siniert er weiter vor sich hin.

Er dreht den Kopf leicht nach rechts, um einen Blick auf ihre Fahrräder zu werfen, die im Heck nahe der Kipp-Türe sicher befestigt sind.



KAPITEL 25
MECCA (09.09.2025)

Mecca macht sich eigentlich nichts aus Kaffee, aber wenn sie früh raus muss, braucht sie einen doppelten Espresso, um in Schwung zu kommen. Dann kocht sie sich auf dem Gasherd in ihrem kleinen, aber gemütlichen Wohnwagen mit der Mokka-Express einen auf. In der Mensa gäbe es auch was Besseres, aber sie möchte den anderen nicht in dem zerknautschten und muffeligen Zustand begegnen, in dem sie dann meist ist. Sie hat schließlich einen Ruf zu verlieren! Außerdem hat sie sich an den Geschmack des Selbstgebrauten gewöhnt …

Heute aber kann sie darauf verzichten – keine dieser nervigen Früh-Missionen, bei denen es schon mitten in der Nacht losgeht! Standard-Neulings-Initations-Trip mit Sputnik und zwei Frischlingen. Genug Zeit um lange zu schlafen, ausgiebig zu duschen und sich zu stylen. Um elf geht’s los, halbe Stunde Flug, dann fünf km mit dem Rad von der Landezone zum Einsatzort. Die Route müssen die Neuen finden, mal sehen, wie lange die dafür brauchen. Das Mädel, Paola, ist ziemlich fit bei solchen Dingen, hat Mecca auf dem Übungsplatz festgestellt. Aus Kirk wird sicher mal ein veritabler Kämpfer, aber mit der Logistik hat er es nicht so. Beide aber fahren recht gut Fahrrad, das muss man ihnen lassen! 

Alles unverändert vor Ort, haben die Scouts gemeldet, sollte also ein Kinderspiel werden und am späten Nachmittag wären sie wieder zu Hause. 

Ob Sputnik sich endlich mal was Neues einfallen lässt? Oder der alte Hut? Uns draußen warten lassen, während er sich bei Brunos Delikatessen ein Döschen seines geliebten Pökelherings aus dem Regal greift – Materialbeschaffung nennt er das – und nachdem er wieder rauskommt seine Klingel ein paar mal kräftig betätigt, um ein paar Zombies anzulocken … Viele kommen da nie, aber um die Neuen zu testen genau richtig. 

Na ja, scheiß drauf – Hauptsache ein gechillter Einsatz, früh fertig und HEUTE ABEND KARAOKE mit Gretel, Bunny und der schnuckligen Kleinen aus dem Sekretariat!



KAPITEL 26
HAMMER (13.09.2025)

Am Tag nach der Trauerfeier für Sputnik wacht Mecca schlimm verkatert auf. Sie würde am liebsten im Bett bleiben, aber sie hat etwas Wichtiges zu tun. Erst mal das Ding suchen in dem ganzen Verhau, dann damit zu Bull, dann, wenn es schon reingeht, vielleicht ein leichtes Mittagessen in der Mensa und schließlich zum Übungsplatz und sich Kirk zur Brust nehmen!

Später dann – die Suppe und die Hotdogs haben tatsächlich neue Lebensgeister in ihr geweckt – steigt Mecca am Rand des Übungsplatzes, auf dem Kirk wütend mit Sputniks Waffe Melonen platzen läßt, vom Rad, klappt energisch den Seitenständer herunter und schreit mit der geballten Kraft ihrer gefürchteten Stimme in Richtung Kirk:

„Yo Hammer, antreten!!!“

Obwohl wie in Trance, fühlt sich Kirk schlagartig wie von einem rasenden D-Zug erfasst und in die Realität gestoßen. Er ist sich bewusst, dass dieser, keinen Widerspruch duldende Ruf ihm gilt und so dackelt er mit gesenktem Haupt, wie ein Erstklässler zum Lehrerpult, zu Mecca.

„Also pass mal auf, junger Mann, der Scheiß muss jetzt ein Ende haben! Hör auf, dich selbst fertig zu machen! Sputnik ist tot, das ist Scheiße, aber es läßt sich nicht ändern. Wir sind im Krieg, da passiert so was. Und wir anderen haben jetzt die Verpflichtung, weiterzumachen. Also krieg deinen Frust auf die Reihe und spar dir deine Energie dafür, echte Zombies zu zermatschen!“

„Aber …“, will Hammer – denn von nun an ist dies sein Nom de Guerre – entgegnen.

„Nix aber!“, schneidet ihm Mecca das Wort ab. „Dass du dich hier auf dem Feld mit nem Hammer, der dir zwei Nummern zu groß ist, ins Vergessen prügelst, bringt keinem was. Ich stelle ein neues Team auf, mit dem alten Vampir-Jäger und seiner Nichte, und ich will, dass du auch dabei bist. Ich hab dir also was mitgebracht …“ Im Sprechen zieht Mecca aus ihrer Umhängetasche einen deutlich kleineren, aber nicht weniger gefährlich aussehenden Hammer.

„Das ist ein 60 Jahre alter Picard Schlosserhammer mit modifiziertem Stiel, der ist metrisch! Habe ich Bull im Tausch gegen eine Shadow-Emperor(3)–Vinylfigur abgeschwatzt …!“

Hammer begutachtet den neuen Hammer sichtlich beeindruckt.

„Hier, probier ihn ruhig mal aus!“, sagt Mecca und reicht ihm das Werkzeug.

Hammer ergreift den Hammer und läßt ihn mehrmals durch die Luft sausen, führt Vorhand- und Rückhand-Schläge aus verschiedenen Richtungen durch, knackt imaginäre Zombieköpfe und peilt schließlich mit einem zugekniffenen Auge den am ausgestreckten Arm gehaltenen Stil entlang.

„Der ist der Hammer, ein super Teil!“, bemerkt er ehrfürchtig. „Ich bin dabei, wenn du mich wirklich im Team haben willst! Was wäre denn unsere Aufgabe?“

„Unsere Aufgabe?“, wiederholt Mecca die Frage. „Keine Ahnung, gefährlicher Scheiß halt – und vor allem Zombies schlachten!“

„Cool!“, freut sich Hammer. „Ich bin dir echt dankbar für diese Chance!“

Und jetzt fandet die Szene langsam aus, wird unscharf und dunkler, die Kamera entfernt sich, nur die Stimmen sind noch gedämpft zu hören.

Hammer: „Du, Mecca – eine Frage hätte ich da noch …“

Mecca: „Ja?“

Hammer: „Welche?“

Mecca: „Welche was?“

Hammer: „Action-Figur“

Mecca: „Ach so, ja, das war der rote General …“ (4)



KAPITEL 27
DIE SCHLACHT BEI DEN THERMOPYLEN (17.10.2025) (eine Woche nach Hana-Chans Ankunft)

Hana-Chan steht in einer schmalen Schlucht zwischen zwei Wolkenkratzern, hinter ihr noch etwa 10 Meter freie Fläche, dann einige breite Treppenstufen hoch zu einer schweren, hölzernen Doppelflügeltür zwischen steinernen Säulen, welche zu schützen ihre Aufgabe ist. Vor ihr ein Berg aus Zombie-Leichen, über den pausenlos neue Unholde klettern, nur um dann von ihr und dem links neben ihr stehenden Hänsel terminiert zu werden. Ihr rot-weißer Kimono ist mittlerweile fast nur noch rot von dem ganzen Zombie-Blut, die Frisur ist derangiert, die Blume zerfetzt, ihr Shuriken-Beutel ist schon lange leer, und so kämpft sie ausschließlich mit dem, wie sie meint, schon etwas schartig gewordenen Katana. Langsam wird es ihr zu viel, doch der ebenfalls blutgetränkte Hänsel nebenan scheint unermüdlich und keult einen Zombie nach dem anderen. „Jetzt darf ich mir nur keine Blöße geben“, denkt sie, „wäre peinlich, wenn ich vor dem aufgebe. Hoffentlich haben die da drinnen ihren Job bald erledigt und wir können uns verdrücken!“ 

„Abunakatta!“ (5) Schon wieder hätte sie Hänsels Keulen-Rückhand fast erwischt! Sie muss besser aufpassen, geht es ihr durch den Kopf – wie ihr Katana durch den des stinkenden Untoten vor ihr …

Das Zombie Hunters on Bikes Intro-Logo wird eingeblendet und die Erkennungsmelodie erklingt.


Nach dem Einsatz schlurft Hänsel gleichermaßen erschöpft wie innerlich erfüllt vom Heliport zu Baracke 17, wo er hofft, Gretel anzutreffen. Bei seinem Rad hat sich auf der Rückfahrt zur Landezone das Innenlager gelöst, er musste die letzten Kilometer äußerst behutsam in die Pedale treten und hat den Hobel gleich bei der Ankunft den Technikern übergeben. „Kein Bock, das jetzt selbst zu machen!“ … Er ist frontal über und über mit Zombieblut eingesaut. Nur im Gesicht, rund um die Augen, da wo die zwischenzeitlich geputzte Brille den Saft abbekommen hat, ist unbefleckte Haut zu sehen. Die Keule hat er locker geschultert, ihm ist nach Pfeifen zumute und so stimmt er eine fröhliche Melodie an. Katze Tama-Chan läuft mal hinter ihm, mal vor ihm her – sie weiß genau wo es hin geht.

Gretel ist da! Hat ihr Fahrrad vor Baracke 17, wo immer die besonders coolen Gestalten abhängen, in einen Montageständer gehängt und installiert offenbar neue Bremsklötze an der Vorderradbremse.

„Yo, Gretel!“, grüßt er sie.

„Hey“, entgegnet Gretel, beachtet ihn aber nicht weiter, sondern hat alle ihre Konzentration auf das Justieren der Klötze gerichtet.

„Hab grad zusammen mit Hana-Chan über 200 Zombies geplättet! In so ner Straßenschlucht, das war so eng wie bei der Schlacht bei den Termopülen!“

Gretel ist fertig mit ihrer Arbeit und wendet sich ihrem Patchwork-Bruder zu. „Das schreibt man ‚Thermopylen‘, du Hirni!“

Hänsel erstaunt: „Häh? Also erstens: woher weißt du, wie ich das schreiben würde, wo ich es doch nur ausgesprochen habe? Und zweitens: Ich kann doch nicht lesen was du gesagt hast! Vermutlich fehlt ein h und es ist ein y statt nem ü, stimmt‘s?“

„Ganz genau! Wir kennen uns eben schon ewig!“, entgegnet Gretel lachend. „Also, wie war das jetzt genau mit Hana-Chan?“

„Ja, das erzähl ich dir später … ich muss jetzt zu Bull, brauche Ersatz für ein paar Stacheln an der Keule! Zähes Biest jedenfalls, die …“

„Aber wasch dich vorher mal, du siehst aus wie Papa nach dem Hermann Nitsch(6)-Malkurs!“

Hänsel zeigt ihr im Weggehen grinsend den Finger.

Zombie Hunters on Bikes


Warning: contains extreme violence and disturbing content! For adults only!

CHAPTER 21
THE FALL (December 20, 2024)

San Francisco Airport, 8:30 PM Western Time

DJ Stute reaches the bottom step of the stairs that have been pushed up to the Fields Foundation jet when suddenly her legs buckle beneath her and the hard asphalt of the tarmac rushes closer and closer to her face. “Shit, not NOW!” she thinks, knowing exactly what’s happening. She manages to throw up her arms to cushion the impact, then everything goes black…

It had been a very pleasant flight from Austin to San Francisco; the time had literally flown by. Initially, the lengthy video conference with Re-Cup, in which he briefed her on the latest findings regarding the zombie epidemic and his plans to combat it, demanded her full attention. Afterwards, a light dinner was served—a simple yet exquisite meal consisting of various vegetarian mezze and freshly baked (on board of the plane!) flatbread, all accompanied by two or three glasses of excellent Prosecco. This was followed by a lively conversation with Eduardo, the flight’s “feel-good manager,” who turned out to be an amateur DJ and a huge fan of Stute.

“…try this and you’ll see, your transitions will be much better!” were her last words to him inside the cabin before fate intervened and she fell.

Commercial break, scene change

Alec Lumette (aka Lucifer) leans against the outside of the foundation van, which has already been repainted and plastered with WAZO logos, parked in front of the private hangar at San Francisco Airport. He smokes a hand-rolled cigarette while watching the jet come to a stop about ten meters away. It’s freezing cold, but the old witch Frosty, who’s behind the wheel of the van, won’t let him smoke inside. He’ll be careful not to do anything that might upset her—the woman terrifies him! A paramilitary extremist, at least that’s what she looks like: her platinum blonde hair pulled back tightly in a short ponytail under a blue baseball cap, camouflage military jacket, black leather gloves, sand-colored chinos, and black combat boots. Her skin is as white as an albino’s, but the eyes behind transparent green sunglasses are guaranteed to be a cold, deadly blue! Speaking of deadly: he also believes she’s heavily armed—at least he’s seen a combat dagger peeking out from under her jacket, and a pair of brass knuckles fell out of her pocket recently, but there’s surely more… “Luckily, she’s on our side!” he thinks.

Meanwhile, the guest has descended the plane’s stairs and—suddenly—falls headfirst onto the floor like a sack of potatoes!

“Shit, that looks serious!” 

Lucifer immediately switches into organizational mode. He throws open the passenger door and gives Frosty instructions, his fear of her completely gone.

“DJ Stute has collapsed, probably an acute spinal cord injury. Call Dr. Luis and tell him, he should arrange for surgery…  Tell Re-Cup to meet us there. Then get sleeping mats in the back of the van. I’ll get the emergency stretcher and help from the jet.”

Frosty doesn’t hesitate for a second to carry out the tasks assigned to her. The nicotine-scented, red-haired youth may be a skinny, scrawny fellow whom not even his thick, blue down jacket can make look any more robust, but once he gets going, he always makes the right decisions with unerring intuition. 


CHAPTER 22
AFTER ZOMBIE ANATOMY A1 (Saturday, May 3, 2025)

After the course in the small lecture hall ended, the approximately 10 participants gather their materials and chatt happily. As they are leaving, Professor Wang approaches Hexe.

“Ah, Hexe—great you’ve settled in so well! You have a few minutes? I’d like to talk about reproducing magic potions.”

“Yes, of course, now’s a good time!” Hexe replies.

“Excellent! I have lots of questions! Come on, let’s go Susie’s office; she can get you what you need for magic. We can talk on the way. Leave your bike here; it’s not far!”

The two set off on a short walk across the grounds, and Professor Wang quickly gets to the point:

“Question one: Can you perform magic on a ship? I know you need living zombie brains, but the problem is, here at ‚The Bearing,‘ zombie brains dissolve instantly.” Professor Wang stretches both arms out to the sides and turns around while walking, pointing his hand and hook into the distance. “It’s a 52-kilometer radius around here, totally safe, but we can’t research zombies! I’ve been doing some research outside, and now young Doc do a lot of work … And for you, we’ve found a ship that can anchor off the coast and is just big enough for a dragon to land on. So, what you think?” Hexe  scratches the spot where her spiky, black hair peeks out from under her headscarf. “Well, I’m not a sea witch, I can’t make the trees move there—or rather, the waves—and I can’t talk to the fish either, but I should be able to do everything necessary for the anti-zombie potion on a ship. And of course, I can swim, ha ha ha! Is there a witch’s galley?”

“You mean a cooking room?” Professor Wang asks.

“Yes, a kitchen!” replies the witch. “Ah, and it’s important that it doesn’t rock too much in there, I have to do some tricky things…”

The two have now arrived at Susie the Sorcerer’s office, where she sits in front of an old-fashioned computer with a CRT monitor. She glances at it briefly before transferring three- to four-digit codes into a small notebook with a pencil.

Susie overheard the last part of the conversation and, still looking at the monitor, chimes in. “We’re having a semi-gyroscopic chamber installed—when the boat turns into the wind, you won’t feel a thing! … Here, C-64—cool, right?” She points to the computer and grins at them both.

Hexe is completely lost. “Uh, yeah, okay… chemical gyros… that’ll do… but please, no visible stainless steel! That stuff is dead, it has a totally negative effect on any magical culture. Metal itself isn’t a problem—nice, old steel is great, bare or with a thick coat of paint… brass isn’t bad either… or copper! Copper is awesome! But the table absolutely has to be made of wood! Oak, nice and thick! I need to carve something into it… I need a fire pit; I use coal, I have my own, I can bring that. Then a chimney or some kind of vent for the fumes, obviously. A water source for washing hands and such… For the potion, I need rainwater collected in a wooden container, not run through a pipe. Six liters should be enough… A cheap hand basin made of enameled sheet metal is perfectly fine… Hmm, something for disposing of the organic waste, but not a plastic bag, a metal bucket or tub…

Susie is busily taking notes. Because Hexe had paused to think, she now looks up at her to see if there’s anything else.

“Regarding the ingredients and tools, I need to check my kitchen again to see what I can spare and what else we need. I’ll make you a list tonight and bring it by tomorrow. But one more thing: With three brains and six liters of water, plus all the other stuff, minus the reduction, we’ll probably end up with about six liters again – that’s a lot of juice. We need to bottle it, and ideally, portion it right away. In thimble-sized containers. A thimble is the unit of measurement. Where do we put it? The potion is stable; any kind of container will do. Hmmm.”

“Eye drops! Pharmacy supplies – no problem, I’ll take care of it!” Susie chimes in without hesitation.

Professor Wang also wants to know something: “Can I watch while you make potion?”

The witch’s answer sounds rather curt: “No!”

But there’s more: “At least not right away. I have to cast a possession spell before I suck out the zombie brains. If you were in the room, it would have a very nasty effect on you, believe me! Even just sound is enough to completely lose you. So don’t stand around outside the door listening! I can call you in as soon as it’s safe.”

“Uuuhh, spooky!” – Professor Wang sounds genuinely worried.

Meanwhile, Susie picked up the receiver of the headquarters landline and pressed a speed dial button. After a short wait, she speaks into the receiver.

“Hey Sputnik, it’s me! Operation Disco Volante is all clear! Go get the tub!“




CHAPTER 23
IT’S ABOUT ALCOHOL (May 20, 2025 At the Tea Circle)

“This can’t be true, there isn’t a single bottle of this rotgut to be found in all of Portland?”  Re-Cup asks the group incredulously.

“Yes, unfortunately,” replies Susie the Sorcerer. “  It’s ‚Arabesque #6,‘ a very rare and old absinthe, which is almost impossible to find these days. Hexe used the last of it for the first batch; I saw the empty bottle. We don’t need much of it, just a few drops, she said, but it has to be exactly this one.” 

“Can’t we have it synthesized?”  Professor Wang asks.

“It’s not the chemical composition that matters, but the whole package – bottle, label, age… ‘That’s how magic works,’ says Hexe… I found a shop in San Francisco that specialized in this sort of thing; according to my information, they should still have a bottle in storage.”

DJ Stute chimes in: “Yes, I’ve already sent out the scouts and received word: the shop is still there, unlooted. Well secured with iron gates and shutters, we have to take that into account in our operational planning. We’ve already identified a landing zone and a travel corridor – very scenic, it goes over the Golden Gate Bridge – now we just need to assemble a team.”

“I’ll go myself, this is a job for the Silent Squad!” says Re-Cup in that voice that brooks no argument, “and we’ll take Sputnik’s crew for the rough work, Hexe’s there too, that works out. Just in case we can’t identify the bottle.”

“All right, I’ll write a strategy memo, you’ll get it tonight. I’ll plan the preparation together with Susie and Sputnik, everything else tomorrow.”

With these words, DJ Stute ended today’s tea circle.


CHAPTER 24
FLIGHT TO SF FOR MISSION ARABESQUE (May 25, 2025)

Speedy sits on the left side of a two-seater bench aboard the Red Dragon, clutching his lance. Flying one of these machines in the rain is hell! The pilots say there’s absolutely nothing to worry about, but somehow the things start to vibrate so violently that it’s really hard to bear; it makes everyone’s stomach churn. Only Sputnik, who, because of his size, occupies the entire bench opposite him, seems unaffected by the terrible shaking. He cheerfully recounts a story from some other helicopter flight during one of his adventures in Mali, Cambodia, Venezuela, or wherever… completely oblivious to the fact that no one on board is listening. To Speedy’s right sits Hexe, who takes a sip from a colorful vial every few minutes and otherwise stares silently into space. Up front in the middle, on the unfolded jump seat, Hänsel, his face greenish-pale, keeps trying to write something in one of the little notebooks he’s recently started using, but fails every time.

The lance, tilted slightly, just barely fits upright in the helicopter, and Speedy is glad he has something to hold onto and concentrate on. Without it, he’d surely be sick! “Ha ha, the sick bags over at the Green Dragon are probably already overflowing!”  he thinks to himself. Except for Gretel, all the members of the Silent Squad have rather sensitive stomachs!

If the weather weren’t so awful, he might even be able to spot the green one through one of the small windows somewhere out there, but with the fog surrounding them, you can’t see a meter or so…

“Well, there’s someone who’s more bothered by the rain than we are on our flight to the mission area—those damn zombies! They can’t stand water at all; you’d have to make a lot of noise or be stupid enough to use a hub dynamo or an electronic derailleur to lure them outside! Although, it’s supposed to clear up later in SF, so we’ll have to be on our guard. At least the drive across the Golden Gate Bridge will be a treat then!” „Well, there’s someone who’s more bothered by the rain than we are on our flight to the mission area—those damn zombies! They can’t stand water at all; you’d have to make a lot of noise or be stupid enough to use a hub dynamo or an electronic derailleur to lure them outside! Although, it’s supposed to clear up later in SF, so we’ll have to be on our guard. At least the drive across the Golden Gate Bridge will be a treat then!“ Speedy continues to ponder.

He turns his head slightly to the right to glance at their bicycles, which are securely fastened in the back near the tilting door.



CHAPTER 25
MECCA (September 9, 2025)

Mecca isn’t usually a big coffee drinker, but when she has to get up early, she needs a double espresso to get going. So she brews one on the gas stove in her small but cozy caravan using her Moka Express. There’s something better in the canteen, but she doesn’t want to greet the others in the rumpled and grumpy state she tends to be in the morning. After all, she has a reputation to uphold! Besides, she’s gotten used to the taste of her home-brewed coffee…

But today she can do without it—none of those annoying early morning missions that start in the middle of the night! A standard rookie initiation trip with Sputnik and two new recruits. Plenty of time to sleep in, take a long shower, and get ready. They take off at eleven, a half-hour flight, then a 5km bike ride from the landing zone to the mission site. The new recruits will have to find the route; let’s see how long that takes them. The girl, Paola, is pretty good at that sort of thing, Mecca noticed at the training ground. Kirk will surely become a real fighter someday, but he’s not so good with logistics. Both of them ride bikes pretty well, though, you have to give them that!

Everything’s unchanged on site, the scouts reported, so it should be a piece of cake, and they’ll be back home by late afternoon. Will Sputnik finally come up with something new? Or will it be the same old trick? Making us wait outside while he grabs a tin of his beloved pickled herring from the shelf at Bruno’s Delicatessen – he calls it “procurement”! – and then, when he comes back out, rings his bell a few times to attract some zombies… Not many ever come, but it’s perfect for testing the new recruits.

Oh well, screw it – the main thing is a chill shift, finishing early and KARAOKE TONIGHT with Gretel, Bunny and the cute little girl from the office!



CHAPTER 26
HAMMER (September 13, 2025)

The day after Sputnik’s memorial service, Mecca wakes up with a terrible hangover. She’d much rather stay in bed, but she has something important to do. First, she has to find the thing in all the mess, then take it to Bull, then, if she can manage it, maybe grab a light lunch in the cafeteria, and finally head to the training grounds to give Kirk a piece of her mind!

Later—the soup and hot dogs actually revived her—Mecca gets off her bike at the edge of the training grounds, where Kirk is furiously smashing melons with Sputnik’s weapon. She forcefully lowers the kickstand and shouts at Kirk with the full force of her fearsome voice:

“Yo Hammer, fall in!!!” 

Although he’s in a trance, Kirk suddenly feels like he’s been hit by a speeding express train and slammed back into reality. He is aware that this unquestioning call is directed at him, and so he trudges, head bowed, like a first-grader to the teacher’s desk, to Mecca.

“Listen up, young man, this shit has to stop! Stop beating yourself up! Sputnik is dead, it sucks, but it can’t be changed. We’re at war, these things happen. And the rest of us now have the obligation to carry on. So get your frustration under control and save your energy for smashing real zombies!” 

“But…” Hammer—for from now on this is his nom de guerre—wants to reply.

“No buts!”  Mecca cuts him off. “It’s not worth it for you to beat yourself into oblivion here on the field with a hammer two sizes too big for you. I’m putting together a new team with the old vampire hunter and his niece, and I want you to be on it too. So I’ve brought you something…” As she speaks, Mecca pulls a significantly smaller, but no less dangerous-looking, hammer from her shoulder bag.

“This is a 60-year-old Picard locksmith’s hammer with a modified handle, it’s metric! I snagged it from Bull in a trade for a Shadow Emperor(3) vinyl figure…!”

Hammer examines the new hammer, visibly impressed.

“Here, go ahead and try it out!” says Mecca, handing him the tool.

Hammer grabs the hammer and swings it through the air several times, executes forehand and backhand swings from different directions, cracks imaginary zombie heads, and finally, with one eye squinting, traces the handle held at his outstretched arm.

“This is awesome, a super piece of kit!” he remarks awestruckly. 

“I’m in if you really want me on the team! What would our mission be?”

“Our mission?” Mecca repeats the question. “I don’t know, dangerous stuff—and above all, slaughtering zombies!”

“Cool!” Hammer exclaims, “I’m really grateful for this opportunity!”

And now the scene slowly fades out, becoming blurry and darker, the camera pulls back, and only the muffled voices can still be heard:

Hammer: “Hey, Mecca—I have one more question…”

Mecca: “Yes?”

Hammer: “Which one?”

Mecca: “Which one what?”

Hammer: “Action figure.”

Mecca: “Oh, right, that was the Red General…” (4)



CHAPTER 27
THE BATTLE OF THERMOPYLAE (October 17, 2025 – one week after Hana-Chan’s arrival)

Hana-Chan stands in a narrow canyon between two skyscrapers. Behind her is about 10 meters of open space, then a few wide steps leading up to a heavy, wooden double door between stone pillars, which she is tasked with protecting. In front of her is a mountain of zombie corpses, over which new monsters constantly climb, only to be dispatched by her and Hänsel, who is standing to her left. Her red and white kimono is now almost entirely red with zombie blood, her hair is disheveled, her flower is ragged, her shuriken pouch has long been empty, and so she fights exclusively with what she considers to be a somewhat nicked katana. It’s all becoming too much for her, but Hänsel, equally blood-soaked, seems tireless, bludgeoning zombie after zombie.  “I can’t let this slip,” she thinks,  “it would be embarrassing if I gave up in front of him. Hopefully, they’ll have finished their job in there soon so we can get out of here!”

“Abunakatta!”(5) She’s almost caught Hänsel’s backhand club again! “I need to be more careful!” stikes through her mind—just like her katana through the head of the stinking undead creature in front of her…

We flash up the Zombie Hunters on Bikes intro logo and the theme song begins.


After the mission, Hänsel shuffles from the helipad to Barrack 17, equally exhausted and inwardly fulfilled, hoping to find Gretel. On the way back to the landing zone, the bottom bracket on his bike came loose, forcing him to pedal extremely carefully for the last few kilometers. He handed the bike over to the technicians as soon as he arrived. “I can’t be bothered to fix it myself now!”… He’s covered head to toe in zombie blood. His face only shows unblemished skin around his eyes, the area where his glasses (which he’d cleaned in the meantime) had gotten stained with all the blood. He slings his club loosely over his shoulder, feels like whistling, and so he starts humming a cheerful tune. His cat, Tama-Chan, trails sometimes behind him, sometimes in front – she knows exactly where he’s going.

Gretel’s there! She’s hung her bike on a repair stand in front of Barrack 17, where all the cool kids hang out, and is apparently installing new brake pads on the front brake.

“Yo, Gretel!” he greets her.

Hey,” Gretel replies, but ignores him, her concentration focused on adjusting the blocks.

“Just took down over 200 zombies with Hana-Chan! In this narrow street canyon, it was as cramped as the Battle of the Termopülen!”(6)

Gretel finishes her work and turns to her stepbrother. “It’s spelled ‚Thermopylen,‘ you moron!”

Hänsel, astonished: “Huh? First of all, how do you know how I would spell it when I only said it? And secondly, I can’t read what you said! There’s probably an ‚h‘ missing and it’s a ‚y‘ instead of a ‚ü,‘ right?”

“Exactly! It‘s we‘ve known each other forever!” Gretel replies, laughing. “So now, what‘s the story with Hana-Chan?”

“Yeah, I’ll tell you later… I have to go to Bull’s now, I need to replace some of the spikes on my club! She’s a tough beast, though…”

“But wash yourself first, you look like Dad after his Hermann Nitsch(7) painting class!”

Hänsel grins and gives her the finger as he walks away.

Zombie Hunters on Bikes – Season 2 Intro

Posted in Allgemein, Bicycle, Illustration, Logo / CI

Vorwort / Foreword

English translation below in italics

Willkommen zur zweiten Staffel der Zombie Hunters on Bikes! Es folgt eine Kurzvorstellung der in dieser Staffel neu hinzukommenden Darsteller und die Eröffnungs-Sequenz zu den neuen Episoden. Die bald im nächsten Post folgenden Kapitel skizzieren die weitere Geschichte der Zombie Hunters on Bikes, anschließend an den ersten Teil, dessen Lektüre zum Verständnis der Handlung dringend empfohlen wird. Dort eingeführte Hauptcharaktere werden an dieser Stelle nicht nochmals vorgestellt.

Ähnlichkeiten mit existierenden Personen sind teilweise beabsichtigt, teilweise rein zufällig – dies betrifft sowohl Namen, als auch Aussehen, Charaktereigenschaften und Ähnliches.

Einige Szenen und Dialoge sind weiter ausgearbeitet als andere, in manchen Bereichen existieren noch erzählerische Lücken, die gefüllt werden müssen.

Bei allen geschilderten Ereignissen und Begebenheiten handelt es sich um reine Fiktion, alles ist frei erfunden. Real existierende Orte wurden ins Geschehen eingebaut, deren Beschreibung beruht jedoch größtenteils auf Imagination. 

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Welcome to the second season of Zombie Hunters on Bikes! Below is a brief introduction to the new cast members joining this season, followed by the opening sequence for the new episodes. The chapters that will follow in the next post outline the further story of Zombie Hunters on Bikes, continuing from the first part, which we highly recommend reading to understand the plot. Main characters introduced there will not be introduced again here.

Resemblances to real persons are partly intentional, partly purely coincidental – this applies to names, appearances, character traits, and the like.

Some scenes and dialogues are more developed than others; in some areas, there are still narrative gaps that need to be filled.

All events and occurrences described are purely fictional; everything is invented. Real locations have been incorporated into the story, but their descriptions are largely based on imagination.

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Note: This English version is mostly translated by the help of Google Translate – for maximum reading pleasure the author recommends the German original text for those you are able to read it

Die neuen Darsteller / new characters

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Dr. Luis
Dr.Luis will fix it

Dr. Luis Ibarra

Der Hausarzt im Hauptquartier der WAZO. Richtet Knochen, näht Biss- und Schnittwunden oder auch mal einen Arm wieder an, kuriert Kater und Infektionen sowie alle anderen kleinen und großen Wehwehchen, die Zombie Hunters von ihrer Arbeit abhalten könnten.  

The general practitioner at WAZO headquarters. He sets bones, sews up bite and cut wounds, sometimes even reattaches an arm, cures hangovers and infections, and treats all other minor and major ailments that could keep Zombie Hunters from their work.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 –Lucifer
Lucifer lighting it up

Alec Lumette

Kettenrauchender Hänfling und Organisationstalent  mit Faible fürs Zündeln. Hat blutjung bei Re-Cup in dessen Bike-Yoga-Zeiten als Praktikant angefangen und seitdem tragende Rollen bei der Fields Foundation inne. Der einzige aus der Truppe, der nicht Fahrradfahren kann.

Chain-smoking, skinny guy and organizational whiz with a penchant for arson. He started as a very young intern at Re-Cup during his bike-yoga days and has since held key roles at the Fields Foundation. The only one in the group who can’t ride a bike.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Chicken
Scout Chicken in the desert

Gregor B. Ringer

Mit Spinnen, Schlangen, Koyoten und anderm Viechzeug draußen in der Wüste kommt Chicken gut klar, die ekelhaften Zombies beobachtet er lieber aus der Ferne. Aber wenn es drauf ankommt, beweist er immer wieder, dass er einer der besten Scouts im Dienste der WAZO ist und auch vor einem handfesten Kampf nicht zurückschreckt.    

Spiders, snakes, coyotes and other creatures out in the desert – Chicken gets along well with them, the disgusting zombies instead are better watched from a distance, he thinks. But when it comes down to it, he proves time and again that he is one of the best scouts in the WAZO’s service and never shies away from a good fight.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Frosty
Scout Frosty showing us her brightest smile

Shelley Frost

Wo sie herkommt, wer sie ausgebildet hat, wie sie in Wirklichkeit heisst – all das ist unbekannt. Klar ist, dass sie irgendeine Art militanten Background hat. Sie hat jedoch ihrer Vergangenheit abgeschworen und wurde die Frau fürs Grobe bei der Fields Foundation. Alle Porträtierten sollten fröhlich in die Kamera schauen, hier sehen wir den freundlichsten Blick, den Frosty zu bieten hat. 

Where she comes from, who trained her, what her real name is – all of that is unknown. What is clear is that she has some kind of militant background. However, she has renounced her past and become the Fields Foundation’s enforcer. All the people portrayed were supposed to look cheerfully at the camera; here we see the friendliest look Frosty has to offer.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Mecca
Mecca, the new commander of the Cycling Division and leader of her band

Melina McArthur

Nach Sputniks Tod übernimmt Mecca die Leitung der Cycling Squad. Sie ist allseits respektiert, geliebt und auch gefürchtet – denn sie ist eine Naturgewalt! Meccas Herz ist mindestens so groß wie ihre Umhängetasche, in der sich stets etwas Süßes findet. So ist es kein Wunder, dass sie neben ihrer administrativen Tätigkeiten auch noch die Zeit findet, sich um einige menschliche Spezialfälle, die sie liebevoll „meine Band“ nennt, zu kümmern.

After Sputnik’s death, Mecca takes over leadership of the Cycling Squad. She is universally respected, loved, and also feared – because she’s a force of nature! Mecca’s heart is at least as big as her shoulder bag, which always contains something sweet. So it’s no wonder that, in addition to her administrative duties, she also finds the time to look after a few special human cases, whom she affectionately calls “my band.”

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Hammer
Hammer with hammer

Kirk Lafleur

Vielversprechender junger Zombie Hunter Anwärter, der jedoch, seit er auf seiner ersten Mission Zeuge von Sputniks Zerfleischung durch die Zombies werden musste, mental noch etwas zu labil ist, um Teil eines regulären Teams zu werden. 

A promising young Zombie Hunter candidate. However, since witnessing Sputnik being torn apart by zombies on his first mission, he is still mentally too unstable to become part of a regular team

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Nail
Nail, former vampire hunter on bike

Neil Garamond

Ehemaliges Mitglied der „Vampire Hunters on Bikes“. Hat seine Holzpflöcke gegen solche aus Stahl eingetauscht, um nun seine Erfahrung der WAZO im Kampf gegen die Zombies zur Verfügung zu stellen. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters wollte ihn aber außer Mecca niemand haben. Der Großvater von Shoot wusste nichts davon, dass er eine Enkelin hat, bis er sie im Hauptquartier kennenlernte.

Once a member of the “Vampire Hunters on Bikes”, he replaced his wooden stakes by steel ones to offer his experience to WAZO in the fight against zombies. Due to his advanced age, however, no one but Mecca wanted him. Grandpa Neil was unaware he had a granddaughter until he met Shoot at headquarters.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Shoot
The youngest zombie hunter on bike

Lady Sylvia Godolphin

Englischer Adel aus der dritten Reihe. Das Nesthäkchen bei der Cycling Division ist mit 15 Jahren eigentlich zu jung, um im Zombie-Land kämpfen zu dürfen, da aber ihr Opa mit von der Partie ist und Mecca die beiden im Auge behält, hat sie eine Sondererlaubnis. Shoot gilt als größtes Talent im Camp – „Aus der wird mal eine ganz große Zombie Jägerin!“ hört man von allen Seiten.

Third-rate English aristocracy. The youngest member of the Cycling Division, at 15, is actually too young to fight in Zombie Land, but since her grandfather is also there and Mecca has her eye on them both, she has special permission. Shoot is considered the biggest talent in the camp – “She’ll be an outstanding zombie hunter someday!” is what you hear from everyone. 

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Flugelhorn
Equally talented with horn and flail

Roman von Trüby

Sproß aus verarmtem Adel mit Wurzeln in der Gegend Liechtenstein/Schweiz. Sein Talent beim Spiel des Flügelhorns, dem er auch seinen Spitznamen verdankt, verhalf ihm zu Stipendien an den besten Privatschulen und Internaten, wo er gute Freunde fand, die seine Fahrrad-Leidenschaft teilen.

A scion of impoverished nobility with roots in the Liechtenstein/Switzerland region. His talent for playing the flugelhorn, which also gave him his nickname, helped him secure scholarships to the best private schools and boarding schools, where he found good friends who shared his passion for cycling.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Mausi
Mausi of The Pack

Marie-Luise Schikaneder

Höhere Tochter aus der Wiener Bussi-Bussi/ Schickimicki/Opernball-Szene. Mit dem ganzen Trara wurde sie aber nie so richtig warm und suchte stattdessen immer lieber ihre Freiheit draußen in den Bergen auf ihrem Gamsbock MTB.

A daughter of the Viennese elite, from the glitzy, high-society opera ball scene. She never really warmed to all the fuss, however, and always preferred to seek her freedom outdoors in the mountains on her Gamsbock mountain bike.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Lupo
Lupo, leader of THE PACK

Lukas Polyamidis-Lang

Der Erstgeborene aus der mächtigen Reeder- und Filmproduzenten-Dynastie. Unbestrittener „Leader of the Pack“ – nicht nur, weil er meist für alle Rechnungen gerade steht. Er ist trotz seines freundlichen Wesens auch ein richtig harter Knochen.

The firstborn son of the mighty shipping and film production dynasty. Undisputed “leader of the pack”—not only because he usually pays all the bills, but despite his friendly nature, he’s also a real tough nut.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Fox
Fox won‘t run

Griselda Browne

Wuchs als Chauffeurstochter im Haus der Polyamidis-Langs auf und ist von Kindesbeinen an mit Lupo wie Pech und Schwefel. Aus dem Vierergespann die einzige, die im Mountainbike-Profisport vorne mitfahren kann.

She grew up as the chauffeur’s daughter in the Polyamidis-Lang family home and has been inseparable from Lupo since childhood. Of the four of them, she’s the only one who can compete at the top level in professional mountain biking.

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Bull
Team Archery‘s Bull with crossbow and wrench

Benjamin F.W. Teller

Bull kann nicht nur alles mögliche bauen und reparieren, er ist auch ein unfehlbarer Schütze mit der Armbrust! So ist es kein Wunder, dass er, wenn er nicht gerade in seiner Werkstatt tüftelt, das Team Archery bei den Missionen, die den Gebrauch von Fernwaffen erfordern, verstärkt. 

Bull can not only build and repair all sorts of things, he’s also an infallible crossbowman! So it’s no wonder that when he’s not tinkering away in his workshop, he reinforces Team Archery on missions that require the use of ranged weapons.

Hänsel’s best buddy!

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Cupid
Cupid, leader of Team Archery

Helena Moura

Die jüngste Athletin, die jemals Olympisches Gold im Bogenschießen geholt hat. Danach erfolgreich im TV-Business als Host einer beliebten Dating-Show. Die Chefin beim Team Archery ist beim Radfahren vom Pech verfolgt, hinter ihrem Rücken wird sie auch die „Königin der Platten“ genannt.

The youngest athlete ever to win Olympic gold in archery. She later found success in television as the host of a popular dating show. The Team Archery captain is plagued by bad luck in cycling; behind her back, she’s known as the “Queen of Flat Tires.”

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Bingo
Every shot a Bingo!

Marjorie Hicks

Auf miese Vorurteile gegenüber alten Damen aus dem Rentnerparadies zurückzuführen ist der Nom de Guerre von Marjorie Hicks. Die rüstige Alte mit der bewegten Vergangenheit nimmt es auf ihre Art locker und entgegnet meist: „Jeder Schuss ein Bingo, mein Schatz!“

Marjorie Hicks’s nickname stems from nasty prejudices against elderly ladies from the retirement paradise. The sprightly old woman with a colorful past takes it all in stride, usually replying, “Every shot a bingo, my darling!”

Zombie Hunters on Bikes, Season 2 – Yabu
Team Archery‘s Yabu shooting the golden arrow

Ante Stepic

Ehemaliger Zirkusartist, der Yabusame, die traditionelle japanische Form des Bogenschießens vom Rücken eines Pferdes aus, abgewandelt als Kunststück auf zwei Rädern, in der Manege zum Besten gab und diese Technik nun wohl einzusetzen weiß.

A former circus performer who adapted Yabusame, the traditional Japanese form of archery from horseback, as a trick on two wheels in the ring and now knows how to use this technique effectively.   

Zombie Hunters on Bikes

OPENING SCENE

Im Büro der WAZO. Ein dürrer Rothaariger mit Brille, gekleidet in eine enge, schwarze Röhren-Jeans und eine dicke, blaue Daunenjacke, wendet sich an Re-Cup, der hinter seinem Schreibtisch sitzt und versucht einen Aufkleber von seiner Kaffeetasse abzukratzen. Der Dürre, sein Name ist Lucifer, kaut auf dem Ende einer erkalteten Selbstgedrehten herum und würgt mit leicht krächzender Stimme hervor: „Hey Boss, meinst du nicht, es wird langsam mal Zeit, dass wir die zweite Staffel veröffentlichen? Sonst überholen uns die Trittbrettfahrer noch auf der rechten Spur!“

Re-Cup verzieht gequält das Gesicht. „Jaaa, natürlich! Aber der vermaledeite Drehbuchautor, der uns das Intro schreiben soll, steckt mittendrin in gut bezahlten Weihnachtsgrußkarten-Aufträgen und findet keine Zeit für uns. Das nervt! Was meinst du denn mit ‚Trittbrettfahrer‘?“

Lucifer ist überrascht, dass Re-Cup keine Ahnung hat. „Na ja, die E-Scooter Zombie Patrol ist ja zum Glück komplett gefressen worden, aber dann sind da noch die Zombie Hunters on Boards – gegen deren Arbeit ist zwar in der Sache nichts zu sagen, sind auch coole Dudes, aber die greifen halt unser Publikum ab – und die dreisten Typen von der Walking Zombie Hunter Organisation, die Säcke haben sogar unser Logo kopiert!“ 

Re-Cup wird schlagartig sauer: „Waaas?“ Er nimmt einen großen Schluck Kaffee und schreit laut heraus: „Okay, das reicht! Ich erkläre das jetzt zur Chefsache – wenn dieser Autor nicht in die Puschen kommt, dann schreibe ich das Intro eben selbst! Luce, sag alle meine Termine für die nächsten zwei Stunden ab und lass die Bialetti nicht kalt werden, ich brauch Power! Wo ist denn eigentlich unsere Schreibmaschine?“

Er schaut links und rechts neben und unter den Schreibtisch, als ob er sie dort finden könnte …

ZHOB Spacer - handle bar, chainring and dagger

In the WAZO office. A skinny redhead with glasses, dressed in tight black skinny jeans and a thick blue down jacket, approaches Re-Cup, who is sitting behind his desk trying to scrape a sticker off his coffee mug. The skinny guy, whose name is Lucifer, is chewing on the end of a cold hand-rolled cigarette and chokes out in a slightly croaky voice: “Hey boss, don’t you think it’s about time we released season two? Otherwise, the copycats will overtake us in the right lane!”

Re-Cup grimaces in pain. “Yeah, of course! But the damned screenwriter who’s supposed to write our intro is swamped with lucrative Christmas card jobs and doesn’t have time for us. It’s so annoying! What do you mean by ‚copycats‘?”

Lucifer is surprised that Re-Cup has no clue. “Well, thankfully the E-Scooter Zombie Patrol got completely devoured, but then there are the Zombie Hunters on Boards—there’s nothing wrong with their work itself, they’re cool dudes, but they’re siphoning off our audience—and those brazen guys from the Walking Zombie Hunter Organization, those bastards even copied our logo!”

Re-Cup suddenly gets angry: “Whaaat?” He takes a big gulp of coffee and almost shouts: “Okay, that’s it! I’m making this a top priority—if this writer doesn’t get his act together, then I’ll just write the intro myself! Luce, cancel all my appointments for the next two hours and don’t let the Bialetti get cold, I need power! Where’s our typewriter, anyway?”

He looks left and right of and under the desk, as if he could find it there…

Re-Cups desk
Achtung:enthält extreme Gewalt und verstörende Inhalte! Nur für Erwachsene!

INTRO 

Der Bildschirm wird schwarz, das Zombie Hunters on Bikes Logo in Rot wird eingeblendet und darunter poppt der Schriftzug „Season 2“ auf. 

Dann bricht die Hölle los: Mit voller Lautstärke setzt die fetzige Musik ein, die wir bereits aus der ersten Staffel kennen. Der Track ist so gut geworden, dass die Produzenten entschieden haben, ihn zumindest bis zum Ende des ersten Zyklus beizubehalten. 

Gleichzeitig tauchen Blutspritzer, welche die Kamera treffen, die Szenerie in ein aggressives Rot. Die ersten Bilder, die wir sehen, sind durch diese Optik gefiltert – es sind unsere beliebten Zombie Hunters auf ihren Fahrrädern, wie sie mit nach vorne gereckten Waffen durch die Gegend rasen, die Stahlrösser um Kurven sausen lassen, hüpfen, springen, Keulen auf Zombies schmettern, Schwerter durch aufgequollene Augen stechen, Zombieköpfe spalten, matschen, abhacken und durch die Luft fliegen lassen.

Der rote Filter senkt sich, das Gemetzel geht in fünf Farben1 weiter seinen Gang, unsere Helden werden nun einer nach dem anderen auch kurz in Szenen abseits des Schlachtfeldes eingeblendet:

Hänsel im Heli. Bei geöffneter Heckklappe und in vollem Flug sitzt er auf seinem Bike und simuliert euphorisch einen Absprung aus 2000 Metern Höhe. Katze Tama-Chan schläft vorne im Korb.

Hexe erhitzt mit einem Campingkocher auf der Plattform des Omnibrooms eine dampfende, grüne Flüssigkeit in einem Erlenmeyerkolben und grinst in die Kamera.

Hana-Chan steht neben einem lebensgroßen Porträt des verstorbenen Sputnik mit seinem Fahrrad. Sie kuckt grübelnd nach oben zu Sputniks Gesicht und reibt sich mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand das Kinn.

Re-Cup kippt den Inhalt seines Kaffeebechers in den Rachen, nur um sich sofort aus einer Thermoskanne nachzugießen.

Gretel, gekleidet in ihre Sommer-Kluft, macht einen freihändigen Trackstand und liest dabei völlig versunken in einer Paperback-Ausgabe von Sun Tsus „Kunst des Krieges“.

Doc radelnd, von vorne gefilmt. Er blickt griesgrämig nach unten, die Kamera schwenkt herab. Man sieht, dass er die Hände nicht am Lenker hat, sondern sich sich mit seinem Dolch den Dreck unter den Fingernägeln herauskratzt.

Die Kamera wandert seitwärts, Speedy schiebt sich an Doc vorbei. Obwohl er die Beine kaum bewegt, ist er sicher doppelt so schnell wie der kräftig in die Pedale tretende Doc. In der Hand von Speedys herabbaumelnden rechten Arm hängt locker seine Lanze, mit der Linken führt er sich einen großen Burrito an den Mund.

Bunny hüpft auf dem Hinterrad ihres BMX über ein mit Kreide auf den Asphalt gezeichnetes Kreuz aus Quadraten mit Zahlen darin. Sie grinst und die Menge, die um sie herum steht, johlt begeistert.

Dazwischen immer wieder schnelle Schnitte ins blutige Chaos!

Dann zurück. Auch die nicht-kämpfenden Charaktere haben ihren Auftritt:

Professor Wang zieht mit dem Haken an seinem linken Arm langsam ein Zombie-Gehirn aus einer leeren Augenhöhle des abgetrennten Zombieschädels, den er an den Haaren in seiner begummihandschuhten rechten Hand hält. Kaum ist das Hirn draussen, platzt es spritzend und verteilt ekligen Schleim in Professor Wangs angewidert blickendem Gesicht.

Susie the Sorcerer, eine Lesebrille auf der Nasenspitze, beugt sich in ihrem Schreibtischstuhl nach vorne und klatscht mit der flachen Hand kräftig an die Seite des ollen Röhrenmonitors auf ihrem Tisch.

DJ Stute steht scratchend hinter den Turntables. Auf dem weißen Label einer der Schallplatten dreht sich ein schwarzer Springer2 mit im Kreis. Aber hey – sitzt DJ Stute nicht im Rollstuhl? Was ist da los? Oh Mann, die Spannung ist kaum zu ertragen!

Und wieder zurück ins Getümmel: neue Charaktere tauchen auf! 

Motocross-Fahrern ähnlich, springen die vier Mitglieder des  „Packs“ auf ihren Mountainbikes über eine schlammige Kuppe der Kamera entgegen. Close-ups von Flugelhorn, Fox, Lupo und Mausi in ihren dreckigen Protector-Klamotten.

Mecca und ihre „Band“, bestehend aus dem irre grinsenden Hammer, der blutjungen Shoot und dem alten Zottel Nail verteidigen sich auf der Kuppe eines Hügels gegen ein Schar anstürmender Zombies.

Der Scout Chicken puhlt eine plattgefahrene Eidechse vom Reifen seines Fahrrads und hält sie am Schwanz vor seine Augen um sie zu begutachten. Nichts zu machen, das Tier ist leider tot!

Lucifer, der Rothaarige von vorhin, zündet sich mit der brennenden Lunte einer altmodischen, schwarzen Kugelbombe eine Zigarette an und wirft dann die Bombe achtlos hinter seinen Rücken.

Aus dem Qualm der entstandenen Explosion tritt die finster blickende Frosty hervor und zückt wütend ihr blitzendes Kampfmesser. Ein Vorderrad rollt eiernd aus der Staubwolke an ihr vorbei.

Dr. Luis, der ja schon in der ersten Staffel einen kurzen Auftritt hatte, parkt sein Klapprad vor der Cantina. Es wäre zwar nicht nötig, aber er faltet das Rad ordentlich zusammen und breitet eine Wetterschutzplane, die er aus seiner Arzt-Tasche gezogen hat, darüber.

Die Kamera zoomt auf die blau-grüne Plane, der Zombie Hunters on Bikes Schriftzug ist in rot darauf gedruckt. Fade-Out, nachdem dieser das Bild komplett ausgefüllt hat …

Warning: contains extreme violence and disturbing content! For adults only!

The screen goes black, the Zombie Hunters on Bikes logo appears in red, and the lettering “Season 2” pops up below it.

Then all hell breaks loose: the catchy music we already know from the first season kicks in at full volume. The track turned out so well that the producers decided to keep it at least until the end of the first cycle.

Simultaneously, blood splatters hitting the camera bathe the scene in an aggressive red. The first images we see are filtered through this visual palette—they show our beloved Zombie Hunters on their bikes, tearing around with their weapons pointed forward, whipping their steel steeds around corners, hopping, jumping, smashing clubs at zombies, plunging swords through bulging eyes, splitting zombie heads, smashing them, hacking them off, and sending them flying through the air.

The red filter lowers, the carnage continues in five colors,1 and our heroes are now briefly shown, one by one, in scenes away from the battlefield:

Hänsel in a helicopter. With the tailgate open and at full speed, he sits on his bike, euphorically simulating a jump from 2,000 meters. His cat, Tama-Chan, sleeps in the basket at the front.

Hexe heats a steaming, green liquid in an Erlenmeyer flask on a camping stove on the Omnibroom’s platform and grins at the camera.

Hana-Chan stands next to a life-size portrait of the deceased Sputnik and his bicycle. She gazes thoughtfully up at Sputnik’s face and rubs her chin with the thumb and forefinger of her right hand.

Re-Cup empties the contents of his coffee mug into his mouth, only to immediately refill it from a thermos.

Gretel, dressed in her summer clothes, does a hands-free trackstand, completely absorbed in reading a paperback edition of Sun Tzu’s “The Art of War”.

Doc, cycling, filmed from the front. He looks down glumly, the camera pans down. You can see that his hands aren’t on the handlebars, instead he’s using his dagger to scrape the dirt out from under his fingernails.

The camera pans sideways, and Speedy pushes past Doc. Although he barely moves his legs, he’s easily twice as fast as Doc, who’s pedaling hard. Speedy’s lance hangs loosely from his dangling right arm, and with his left, he’s bringing a large burrito to his mouth.

Bunny bounces on the back wheel of her BMX over a cross drawn on the asphalt in chalk, made up of squares with numbers inside. She grins, and the crowd around her cheers enthusiastically.

Interspersed are quick cuts into the bloody chaos.

Then back – the non-combatant characters also make their appearance:

Professor Wang, using the hook on his left arm, slowly pulls a zombie brain from the empty eye socket of the severed zombie skull, which he holds by its hair in his rubber-gloved right hand. The moment the brain is out, it bursts open with a spurt of disgusting slime, spraying it all over Professor Wang’s revolted face.

Susie the Sorcerer, reading glasses perched on the tip of her nose, leans forward in her desk chair, treating the side of the old CRT monitor on her desk with a sharp slap.

DJ Stute stands scratching behind the turntables. A black knight2 standing on the white label of one of the records is spinning around with it. But hey—isn’t DJ Stute in a wheelchair? What’s going on? Oh man, the tension is almost unbearable!

And back into the fray: new characters appear!

Reminiscent of motocross riders, the four members of the Pack leap their mountain bikes over a muddy crest, heading straight for the camera. Close-ups of Flugelhorn, Fox, Lupo, and Mausi in their grimy Protector gear.

Mecca and her “band,” consisting of the maniacally grinning Hammer, the very young Shoot, and the shaggy old Nail, defend themselves against a horde of charging zombies on the crest of a hill.

Scout Chicken peels a flattened lizard off his bike tire and holds it by its tail to his eyes for inspection. No luck, the animal is dead!

Lucifer, the redhead from earlier, lights a cigarette the burning fuse of an old-fashioned, black ball bomb and then carelessly tosses the bomb behind him.

Out of the smoke from the explosion, the grim-faced Frotsy emerges, furiously brandishing her gleaming combat knife. A front wheel wobbles past her through the cloud of dust.

Dr. Luis, who already made a brief appearance in the first season, parks his folding bike in front of the cantina. It’s not strictly necessary, but he neatly folds the bike and spreads a tarp, which he’s pulled from his medical bag, over it.

The camera zooms in on the blue-green tarp, the words “Zombie Hunters on Bikes” printed on it in red. Fade out after it completely fills the frame…